Start am Freitag mit einem Vortrag von Politikwissenschaftler Fabian Georgi zur EU-Migrationspolitik
Am Freitag startet die Ringvorlesung des Netzwerkes Migration Research & Action (MiRA) zum Thema "Kritische Migrationsforschung" am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin ins Wintersemester 2008/09.
Die Ringvorlesung will zu einem Perspektivenwechsel im wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs beitragen. Weg von Integrations- und Assimilationsparadigmen, hin zu einer kritischen Auseinandersetzung mit Realitäten von Migration und individuellen als auch kollektiven Strategien von MigrantInnen. Die Ringvorlesung ist darauf angelegt, sowohl ReferentInnen aus der Wissenschaft, aber auch politische Akteure aus der Praxis zu Wort kommen zu lassen. Mit Vorträgen und Diskussionen soll die empirische Wissenschaft über MigrantInnen ergänzt und hinterfragt werden. Dazu werden unter anderem thematisiert: Die Visualisierung von MigrantInnen in Filmen und Medien, Lagersysteme, Widerstandsbewegungen sowie Fremd- und Selbstbestimmung innerhalb der Integrationsphase.
Veranstaltungsort der wöchentlich stattfindenden Ringvorlesung ist das Institut für Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin, Universitätsstraße 3b, Raum 001. Die Vorlesung beginnt um 16 Uhr und endet um 18 Uhr. Prof. Dr. Klaus Eder, Inhaber des Lehrstuhls für Vergleichende Strukturanalyse am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin ist Schirmherr der Ringvorlesung.
Informationen und Programm:
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Sozialwissenschaften
Lehrstuhl für Vergleichende Strukturanalyse
Katja Kerstins
Tel. (030) 2093-4352
E-Mail: kontakt@netzwerk-mira.de
www.netzwerk-mira.de http://www.netzwerk-mira.de/
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Pädagogik / Bildung, Philosophie / Ethik, Politik
regional
Buntes aus der Wissenschaft, wissenschaftliche Weiterbildung
Deutsch

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