In der alternswissenschaftlichen und alternspolitischen Vortragsreihe des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA), Berlin, wird Dipl.-Vw. Dipl.-Kffr. Christina B. Wilke (Mannheim Research Institute for the Economics of Aging - MEA,
Universität Mannheim) am 06. November 2008 um 17:30 zum Thema "Deckungslücken in der Alterssicherung" referieren.
Mit den Rentenreformen 2001 und 2004 wurde eine Absenkung des gesetzlichen Rentenniveaus beschlossen, im Gegenzug wurden die Voraussetzungen für die kapitalgedeckte zweite und dritte Säule der Altersvorsorge deutlich gestärkt. Die entstehende Versorgungslücke aus diesen Reformen ist der Bevölkerung nach wie vor jedoch kaum bekannt.
Dieses Papier untersucht, inwieweit die derzeitige Sparpolitik der Haushalte ausreicht, um die künftige Versorgungslücke in der gesetzlichen Rente schließen zu können. Die Analyse basiert zum Einen auf Daten der ersten vier Wellen des SAVE Datensatzes (2003, 2005, 2006, 2007), einer repräsentativen Umfrage zum Sparverhalten der deutschen Haushalte und zum Andern auf Simulationsrechnungen des Rentensimulationsmodells MEA-PENSIM, welches Projektionen zur künftigen finanziellen Entwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung ermöglicht. Erste Ergebnisse zeigen, dass unter Beibehaltung des jetzigen Sparverhaltens fast 40% der Befragten die für sie entstehende Deckungslücke im Alter nicht schließen werden können.
http://www.dza.de/DE/vortrag - Informationen zu Veranstaltungen des DZA
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Mathematik, Politik, Wirtschaft
regional
Forschungsergebnisse, Forschungsprojekte
Deutsch

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