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30.10.2008 15:39

DOG: Vorstand neu aufgestellt

Anna Julia Voormann Pressestelle
Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft

    Leipzig - Professor Dr. med. Peter Wiedemann, Direktor der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Leipzig, ist neuer Präsident der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) für das Jahr 2008/2009. Er übernimmt das Amt von seinem Vorgänger Professor Dr. med. Frank G. Holz, Direktor der Universitätsaugenklinik in Bonn. Als DOG-Präsident leitet Wiedemann den 107. DOG-Kongress, der im kommenden Jahr vom 24. bis 27. September 2009 in Leipzig stattfindet.

    Mit dem Leitthema des DOG-Kongresses 2009 "Lebenslang gut sehen - weil Augenärzte forschen, lehren, heilen und helfen" gestaltet der neue DOG-Präsident die Themen: "Wir arbeiten damit beharrlich daran, neue Erkenntnisse für den Erhalt und die Verbesserung der Sehfähigkeit zu gewinnen", so Wiedemann. Der Kongress trage dazu bei, grundlagenwissenschaftliche Erkenntnisse schneller für die Anwendung am Patienten nutzbar zu machen. Einen weiteren Kongressschwerpunkt widmet er der Prävention und zeigt damit Wege auf, wie Erkrankungen am Auge vorbeugend verhindert werden können.

    Geboren 1953 studierte Wiedemann Medizin an den Universitäten in Bochum, Erlangen und Stanford, Kalifornien. Das Praktische Jahr durchlief er im französischen Rennes. Darauf folgten 1979 Approbation und Promotion an der Universität Erlangen. Die Facharztausbildung absolvierte Wiedemann an der Universitätsaugenklinik in Köln. Zu seinen klinischen Schwerpunkten zählen die Augenchirurgie, insbesondere die Glaskörper-, Netzhaut- und Makulachirurgie, und die Behandlung der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD). Der Ophthalmologe erforscht proliferative Netzhauterkrankungen wie diabetische Retinopahtie und proliferative Vitreoretinopathie.

    Für seine wissenschaftlichen Arbeiten ist Professor Wiedemann mehrfach hochrangig ausgezeichnet. Unter anderem erhielt er 1989 den Prix Galien und 1993 den Wissenschaftspreis der Rheinisch-Westfälischen Augenärzte. Im Jahr 1998 las er die Gonin-Lecture der Retina Society, 2004 die Montgomery Lecture in Dublin. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Naturforscher Leopoldina.

    Im Jahr 1993 rief die Universität Leipzig Professor Wiedemann an den Lehrstuhl für Allgemeine Augenheilkunde. Neben der Leitung der Augenklinik am Universitätsklinikum Leipzig war der Augenchirurg von 2003 bis 2006 Prorektor für strukturelle Entwicklung der Universität Leipzig. Leipzig ist im Jahr 2009 Gastgeber des 107. Kongresses der DOG. Denn die Stadt feiert im kommenden Jahr das 600-jährige Bestehen der Alma mater lipsiensis, der zweitältesten Universität Deutschlands.

    Dem Geschäftsführenden Präsidium der DOG 2008/2009 gehören außerdem Professor Dr. med. Gerhard K. Lang, Ulm als Vizepräsident und Professor Dr. med. Frank G. Holz, Bonn, als Zweiter Vizepräsident an. Daneben Generalsekretär Professor Dr. med. Anselm Kampik, München, Schriftführer Professor Dr. med. Dr. h.c. Franz Grehn, Würzburg, und Professor Dr. med. Jochen Kammann, Davos, der in seinem Amt als Schatzmeister wiedergewählt wurde. Weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter www.dog.org.

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    Die DOG (Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft) ist die medizinisch-wissenschaftliche Fach¬gesellschaft für Augenheilkunde in Deutschland. Sie vereint unter ihrem Dach mehr als 5.500 Ärzte und Wissenschaftler, die augenheilkundlich forschen, untersuchen und behandeln. Wesentliches Anliegen der DOG ist es, die Forschung in der Augenheilkunde zu fördern: Sie unterstützt wissenschaftliche Projekte und Studien, veranstaltet Kongresse und gibt wissenschaftliche Fachzeitschriften heraus. Darüber hinaus setzt sich die DOG für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Augenheilkunde ein, indem sie zum Beispiel Stipendien vor allem für junge Forscher vergibt. Gegründet im Jahr 1857 in Heidelberg, ist die DOG die älteste medizinisch-wissenschatliche Fachgesellschaft der Welt.

    Kontakt für Journalisten:

    Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG)
    Pressestelle
    Anna Julia Voormann
    Postfach 30 11 20
    70451 Stuttgart
    Telefon: 0711 8931-552
    Telefax: 0711 8931-167
    voormann@medizinkommunikation.org
    http://www.dog.org


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Medizin
    überregional
    Personalia, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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