Welche Perspektiven und Wege gibt es, um Studium und Weiterbildung in den Ingenieurwissenschaften attraktiver zu gestalten? Eine Berliner Tagung will Handlungsfelder und Strategien erörtern.
Der Engpass an Fachkräften mit MINT-Qualifikationen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) ist ein strukturelles Problem, das die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland ernsthaft bedroht. Aktuell besteht nach Erhebungen des Instituts der deutschen Wirtschaft allein bei den Ingenieuren eine Fachkräftelücke von 70.000 Stellen, erhebliche Wertschöpfungspotenziale können daher nicht realisiert werden.
Gleichzeitig interessieren sich trotz hervorragender Arbeitsmarktchancen nach wie vor zu wenige junge Menschen für ein ingenieurwissenschaftliches Studium, und die Abbrecherquoten in diesen Studienfächern liegen überdurchschnittlich hoch.
Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft richten jährlich die Veranstaltung "Bildungsmarkt und Arbeitsmarkt im Dialog" aus, um gemeinsame Perspektiven für aktuelle bildungs- und arbeitsmarktrelevante Themen im Dialog zwischen Vertretern von Wissenschaft und Wirtschaft zu entwickeln. In diesem Jahr beleuchtet die Veranstaltung vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, welche Perspektiven und Wege es gibt, um Studium und Weiterbildung in den Ingenieurwissenschaften attraktiver zu gestalten.
Die Tagung findet statt am 10. Dezember 2008 - 10.30 bis 17.30 Uhr im
Haus der Deutschen Wirtschaft, Berlin.
Das Programm zur Tagung und ein Anmeldeformular finden Sie unter folgender Web-Adresse:
http://www.stifterverband.info/veranstaltungen/2008_12_10_fuer_mehr_ingenieure/i...
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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