Zebrafinkenweibchen investieren viel Energie in die Qualität ihrer Eier - besonders dann, wenn das Männchen wenig "Startkapital" in die Beziehung einbringt
Attraktive Männchen versprechen gute Nachkommen. Daher investieren die meisten Vogelweibchen viel Energie in ihre Brutversuche mit attraktiven Partnern. Anders bei den Zebrafinken. Gerade bei unattraktiven Männchen legt das Weibchen besonders große Eier, die viele Nährstoffe enthalten. Da die Partner ein Leben lang zusammenbleiben, gibt es für die Weibchen keinen Grund, Ressourcen für einen späteren, besseren Partner aufzusparen. Die geringe genetische Qualität des Männchen wird durch eine gute Eiqualität ausgeglichen, haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen herausgefunden (Proceedings, 5. November 2008).
http://goto.mpg.de/mpg/pri/200811041/
Zebrafinken leben in Dauerehe. Zebrafinken-Weibchen legen sich für unattraktive Partner ins Zeug.
Quelle: Bild: Max-Planck-Institut für Ornithologie
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Gesellschaft, Psychologie, Tier / Land / Forst, Umwelt / Ökologie
überregional
Wissenschaftliche Publikationen
Deutsch

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