Fachvorträge zur Kultur, Literatur und Geschichte der indigenen Völker - Veranstaltungen mit Drew Hayden Taylor und Tomson Highway
(Mainz, 6. November 2008, lei) Mit den "First Nations", also den indigenen Völkern verschiedener Kontinente, befasst sich ein Symposium des Zentrums für Interkulturelle Studien (ZIS) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Die Veranstaltung beginnt mit einer Vorstellung der kanadisch-indianischen Schriftsteller Drew Hayden Taylor und Tomson Highway unter der musikalischen Begleitung von Patricia Cano und Peter Ehwald am Freitag, 14. November. "Die Literatur der Ureinwohnerinnen und Ureinwohner Kanadas gehört zu den faszinierendsten kulturellen Ausdrucksformen Nordamerikas", teilte ZIS-Sprecher Univ.-Prof. Dr. Anton Escher dazu mit. Trotzdem wissen viele Europäer nur wenig über "Indianer" oder First Nations. Dabei ist die literarische Landschaft der First Nations in Kanada von beeindruckender Vielfalt. Die beiden öffentlichen Veranstaltungen mit Drew Hayden Taylor und Tomson Highway werden davon Zeugnis geben. Sie finden im Max-Planck-Institut für Polymerforschung, Hermann-Staudinger-Hörsaal, Ackermannweg 10 statt. Beginn ist um 17 Uhr.
Am Samstag, 15. November werden ab 10 Uhr zahlreiche Fachwissenschaftler bei dem Symposium "First Nations" über indigene Kulturen, indigene Literatur und Geschichte referieren und diskutieren. Ein besonderer Höhepunkt ist die Teilnahme des Directors of the Transforming Cultures Research Centre, Sydney, Prof. Dr. Stephen Muecke, dessen Zentrum sich mit der Entwicklung der australischen "First Nations" befasst. Auch dieser Part ist öffentlich.
Das Zentrum für Interkulturelle Studien (ZIS) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz besteht seit 1997. Es widmet sich in interdisziplinärer Zusammenarbeit von Geistes- und Sozialwissenschaftlern der Erforschung interkultureller Begegnungen und versucht einen Brückenschlag von der akademischen Welt zu Politik und ethnischen Minoritäten. Die zurzeit geförderten Projekte reichen von Untersuchungen historischer Kulturkontakte über Studien zu kulturellen Mustern, die in Filmen transportiert werden, bis hin zu aktuellen europäischen Themen wie der Entwicklung der Nachkommen von Arbeitsemigranten oder der Neugestaltung von Identitätsentwürfen im postkolonialen Zeitalter. Gemeinsam ist diesen Projekten die Beschäftigung mit den durch Migrationen verursachten und veränderten Lebensbedingungen der Menschen.
Kontakt und Informationen:
Heike Sabri M.A.
Zentrum für Interkulturelle Studien
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Tel. 06131 39-23235
Fax 06131 39-22886
E-Mail: sabri@uni-mainz.de
http://www.zis.uni-mainz.de
http://www.zis.uni-mainz.de/Dateien/Flyer-First_Nations.pdf (Programm)
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Sprache / Literatur
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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