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07.11.2008 11:14

NanoMikro+Werkstoffe.NRW: 15 Wettbewerbssieger vom Land zur Antragsstellung aufgefordert

André Zimmermann Pressereferat
Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW

    61 Millionen Euro für Spitzenprojekte in Nano- und Werkstoffwissenschaften

    Die 15 Gewinner in dem Wettbewerb "NanoMikro+Werkstoffe.NRW" stehen fest. Elf Projektverbünde aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Universitäten, drei Forschungsteams sowie ein Unternehmensprojekt haben sich im Wettbewerb mit ihren Ideen erfolgreich behauptet und die Aufforderung vom Innovationsministerium erhalten, einen Förderantrag zu stellen. In dem Förderantrag sollen sie belegen, dass sie auch die finanziellen und formalen Voraussetzungen für eine Förderung aus Landes- und EU-Mitteln erfüllen. Für die Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich der Nano- und Mikrotechnologien sowie der Werkstoffforschung stehen insgesamt 61 Millionen Euro aus dem NRW-EU-Ziel2-Programm bereit.

    "Hier werden innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Nano- und Werkstoffwissenschaften gefördert. Sie sind Schlüssel für neue Produkte und Technologie für die Chemie und Autoindustrie ebenso wie für die Informationstechnologien", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart. Zu dem im Frühjahr 2008 gestarteten Wettbewerb wurden insgesamt 76 Einzelanträge von 30 Projektteams eingereicht. Eine sechsköpfige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Klaus-Peter Wittern, Forschungschef der Beiersdorf AG und Professor an der Universität Hamburg, hat die unten aufgelisteten Vorhaben zur Förderung vorgeschlagen.

    Die Gewinner des Wettbewerbs "NanoMikro+Werkstoffe.NRW" sind:

    AIXTRON AG,Aachen
    Halbleiter-Nanodrähte für Solarzellen und Leuchtdioden

    RWTH Aachen
    Aufbau und Etablierung eines Zentrums für High Performance Fiber Materials

    Zentrum für Plasmatechnik Ruhr GmbH, Bochum
    Aufbau und Etablierung eines "Zentrums für Plasmatechnik Ruhr"

    Raith GmbH,Dortmund
    Durchsatz- und kostenoptimierte Elektronenstrahllithografie für innovative MST-Anwendungen mit großflächigen 2D- und 3D-Submikrometerstrukturen

    Innolume GmbH,Dortmund
    Hochintegrierter Optical Link zur kosten- und energieeffizienten, hochbitratigen Datenübertragung im Kurzstreckenbereich

    Thermico GmbH & Co. KG Dortmund
    Entwicklung neuer Pulverwerkstoffe und Hochleistungsbeschichtungen

    adlantis Dortmund GmbH, Dortmund
    Nanosystem für die einfache Werkstofferkennung in Handwerksbetrieben

    ELMOS AG, Dortmund
    Submikron SOI

    Fraunhofer Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme, Duisburg Integrierte Mikro- und Nanosystemtechnik als strategische Weiterentwicklung der Chip-Technologie

    Universität Duisburg-Essen
    Aufbau und Etablierung eines NanoEnergieTechnikZentrum (NETZ): Funktionale Nanopartikel-Kompositmaterialien für energietechnische Anwendungen

    Hochschule Ostwestfalen-Lippe
    Elektromechanische Komponenten mit neuen nanopartikelmodifizierten Edelmetalloberflächen

    Schwering & Hasse Eletrodraht GmbH, Lügde
    Entwicklung eines polymeren Hochleistungswerkstoffes zur Steigerung der Verarbeitungsfähigkeit von Wicklungsdrähten

    Tascon GmbH Münster
    Entwicklung innovativer analytischer Verfahrenskombinationen zur Oberflächencharakterisierung von Nanopartikeln

    Wirtschaftsförderung Münster GmbH
    Aufbau und Etablierung eines Nanobioanalytik-Zentrums

    ETEC GmbH, Lohmar
    Transparente Nano Keramik


    Weitere Informationen:

    http://www.innovation.nrw.de/wettbewerbe
    http://www.ziel2-nrw.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Werkstoffwissenschaften
    regional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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