61 Millionen Euro für Spitzenprojekte in Nano- und Werkstoffwissenschaften
Die 15 Gewinner in dem Wettbewerb "NanoMikro+Werkstoffe.NRW" stehen fest. Elf Projektverbünde aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Universitäten, drei Forschungsteams sowie ein Unternehmensprojekt haben sich im Wettbewerb mit ihren Ideen erfolgreich behauptet und die Aufforderung vom Innovationsministerium erhalten, einen Förderantrag zu stellen. In dem Förderantrag sollen sie belegen, dass sie auch die finanziellen und formalen Voraussetzungen für eine Förderung aus Landes- und EU-Mitteln erfüllen. Für die Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich der Nano- und Mikrotechnologien sowie der Werkstoffforschung stehen insgesamt 61 Millionen Euro aus dem NRW-EU-Ziel2-Programm bereit.
"Hier werden innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Nano- und Werkstoffwissenschaften gefördert. Sie sind Schlüssel für neue Produkte und Technologie für die Chemie und Autoindustrie ebenso wie für die Informationstechnologien", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart. Zu dem im Frühjahr 2008 gestarteten Wettbewerb wurden insgesamt 76 Einzelanträge von 30 Projektteams eingereicht. Eine sechsköpfige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Klaus-Peter Wittern, Forschungschef der Beiersdorf AG und Professor an der Universität Hamburg, hat die unten aufgelisteten Vorhaben zur Förderung vorgeschlagen.
Die Gewinner des Wettbewerbs "NanoMikro+Werkstoffe.NRW" sind:
AIXTRON AG,Aachen
Halbleiter-Nanodrähte für Solarzellen und Leuchtdioden
RWTH Aachen
Aufbau und Etablierung eines Zentrums für High Performance Fiber Materials
Zentrum für Plasmatechnik Ruhr GmbH, Bochum
Aufbau und Etablierung eines "Zentrums für Plasmatechnik Ruhr"
Raith GmbH,Dortmund
Durchsatz- und kostenoptimierte Elektronenstrahllithografie für innovative MST-Anwendungen mit großflächigen 2D- und 3D-Submikrometerstrukturen
Innolume GmbH,Dortmund
Hochintegrierter Optical Link zur kosten- und energieeffizienten, hochbitratigen Datenübertragung im Kurzstreckenbereich
Thermico GmbH & Co. KG Dortmund
Entwicklung neuer Pulverwerkstoffe und Hochleistungsbeschichtungen
adlantis Dortmund GmbH, Dortmund
Nanosystem für die einfache Werkstofferkennung in Handwerksbetrieben
ELMOS AG, Dortmund
Submikron SOI
Fraunhofer Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme, Duisburg Integrierte Mikro- und Nanosystemtechnik als strategische Weiterentwicklung der Chip-Technologie
Universität Duisburg-Essen
Aufbau und Etablierung eines NanoEnergieTechnikZentrum (NETZ): Funktionale Nanopartikel-Kompositmaterialien für energietechnische Anwendungen
Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Elektromechanische Komponenten mit neuen nanopartikelmodifizierten Edelmetalloberflächen
Schwering & Hasse Eletrodraht GmbH, Lügde
Entwicklung eines polymeren Hochleistungswerkstoffes zur Steigerung der Verarbeitungsfähigkeit von Wicklungsdrähten
Tascon GmbH Münster
Entwicklung innovativer analytischer Verfahrenskombinationen zur Oberflächencharakterisierung von Nanopartikeln
Wirtschaftsförderung Münster GmbH
Aufbau und Etablierung eines Nanobioanalytik-Zentrums
ETEC GmbH, Lohmar
Transparente Nano Keramik
http://www.innovation.nrw.de/wettbewerbe
http://www.ziel2-nrw.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Werkstoffwissenschaften
regional
Forschungsprojekte
Deutsch

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