Einladung zu öffentlichen Abendveranstaltungen im Rahmen der Tagung "Original oder Fälschung?" am 26. und 27. November 2008 in Hannover
Im Museum gibt es nur alte Gemälde, zerbrochene Tonvasen und verblichene Dokumente? Wer so denkt, dem entgehen die spannenden Geschichten hinter diesen Objekten. Die müssen allerdings zuerst erforscht werden, und dies geschieht nicht zuletzt in den Museen selbst. Dennoch hat die Forschung dort nicht immer einen leichten Stand. Schließlich scheint sie unmittelbar keine Besucher ins Haus zu bringen. Das von der VolkswagenStiftung gemeinsam mit dem Sprengel Museum Hannover und dem Niedersächsischen Landesmuseum organisierte Symposium "Original oder Fälschung? Vom Nutzen und Nachteil der Forschung in Museen" am 26. und 27. November möchte das Gegenteil beweisen. Wir möchten Sie insbesondere auf die beiden Abendveranstaltungen hinweisen und alle Interessierten herzlich hierzu einladen.
Großes öffentliches Interesse erregte in den vergangenen Jahren die Himmelsscheibe von Nebra. Die Bedenken, ob es sich dabei um eine Fälschung handeln könnte, sind zwar inzwischen vom Tisch. Dennoch stellt sich bei musealen Objekten immer wieder die Frage nach ihrer Echtheit und den Grenzen zwischen Original und Kopie. "Original oder Fälschung?" lautet daher der Titel einer Podiumsdiskussion am Mittwoch, dem 26. November, ab 19 Uhr im Sprengel Museum Hannover: Professor Dr. Raimund Stecker (Kunstakademie Münster), Professor Dr. Wulf Köpke (Museum für Völkerkunde Hamburg) und Dr. Isabel Schulz (Sprengel Museum Hannover, Kurt Schwitters Archiv) diskutieren gemeinsam mit Dr. Harald Meller vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen Anhalt, der am Beispiel der Himmelsscheibe von Nebra in das Thema einführt. Stephan Lohr von NDR Kultur wird den Abend moderieren.
Am Donnerstag, dem 27. November, um 18 Uhr wird es im Sprengel Museum Hannover musikalisch: Das Konzert "Le Taureau" steht in enger Verbindung zu Werken Pablo Picassos: Neben Kompositionen von Claude Debussy und Igor Stravinsky wird die 2007 geschaffene Tondichtung "Le Taureau" von Matthias Bonitz dargeboten, der eine lithographische Werkfolge des berühmten Malers zugrunde liegt. Interessierte Journalistinnen und Journalisten sind herzlich zu beiden Abendveranstaltungen eingeladen (Kontakt: Dr. Claudia Gerhardt, E-Mail: gerhardt@volkswagenstiftung.de). Der Eintritt ist jeweils frei.
Die Veranstaltungen sind eingebettet in das Symposium "Original oder Fälschung? Vom Nutzen und Nachteil der Forschung in Museen" und Teil des "Novembers der WISSENschaf(f)t". Das Tagungsprogramm finden Sie unter: http://www.volkswagenstiftung.de/fileadmin/downloads/Museumsforschung_Programm.pdf. Interessierte Journalisten sind hierzu ebenfalls herzlich eingeladen.
Wir bitten um Anmeldung:
E-Mail: info@engelkultur.de
Weitere Informationen zum November der WISSENschaf(f)t:
www.science-hannover.de
Kontakt
VolkswagenStiftung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Christian Jung
Telefon: 0511 8381 - 380
E-Mail: jung@volkswagenstiftung.de
Der Text der Presseinformation steht im Internet zur Verfügung unter http://www.volkswagenstiftung.de/service/presse.html?datum=20081107
http://www.volkswagenstiftung.de/fileadmin/downloads/Museumsforschung_Programm.p... - Programm zur Veranstaltung
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).