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07.11.2008 16:26

Artenreiches Grasland dient dem Klimaschutz

Barbara Abrell Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

    Pflanzliche Artenvielfalt ist nicht nur schön und erhöht die Biomasse. Der Boden lagert deutlich mehr, beziehungsweise viel schneller organischen Kohlenstoff ein

    Wie kann der globale Klimawandel und das rasante Artensterben gebremst werden? Mit dieser Frage beschäftigen sich Forscher weltweit. Auch im Rahmen des Jena-Experimentes werden seit 2002 zahlreiche Aspekte der pflanzlichen Artenvielfalt auf verschiedenste Ökosystemprozesse und Stoffkreisläufe untersucht. Forscher des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie beschäftigen sich unter anderem mit den Auswirkungen der pflanzlichen Diversität auf den Kohlenstoffkreislauf und die Entwicklung der Kohlenstoffspeicher im Boden. Dabei konnte erstmals eindeutig nachgewiesen werden, dass pflanzliche Artenvielfalt nicht nur die Biomasse erhöht. Der Boden lagert auch deutlich mehr, beziehungsweise viel schneller organischen Kohlenstoff ein. Intensive Grünlandnutzung muss daher nicht zwangsweise zu einer Verarmung der Böden führen. Die Aufrechterhaltung der Pflanzendiversität lohnt sich auch für Landwirte (Global Change Biology, 2008).


    Weitere Informationen:

    http://goto.mpg.de/mpg/pri/20081107/


    Bilder

    Blick in einen 60-Arten-Plot des Jena-Experiments. Die oberirdische Pflanzenvielfalt bringt auch unterirdisch Vorteile gegenüber Monokulturen, indem der Transfer von Kohlenstoff aus der Atmosphäre in den Boden erhöht wird. Kohlendioxid wird so auf natürliche Weise langfristig aus der Atmosphäre entzogen.
    Blick in einen 60-Arten-Plot des Jena-Experiments. Die oberirdische Pflanzenvielfalt bringt auch unt ...
    Quelle: Bild: Christiane Roscher


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Energie, Meer / Klima, Tier / Land / Forst, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


     

    Blick in einen 60-Arten-Plot des Jena-Experiments. Die oberirdische Pflanzenvielfalt bringt auch unterirdisch Vorteile gegenüber Monokulturen, indem der Transfer von Kohlenstoff aus der Atmosphäre in den Boden erhöht wird. Kohlendioxid wird so auf natürliche Weise langfristig aus der Atmosphäre entzogen.


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