Prof. Dr. Christian Körner vom Botanischen Institut der Universität Basel erhält für seine Forschung im Bereich Pflanzenökologie vom Europäischen Forschungsrat 2 Mio. Franken. Sein als exzellent bewertetes Projekt beschäftigt sich mit den Verbreitungsgrenzen von Waldbaumarten und ihren biologischen Ursachen.
Christian Körner widmet sich seit seiner Berufung an die Universität Basel (1989) mit der Wirkung des Klimas auf Pflanzen. Bekannt geworden ist Körner durch seinen gross angelegten Versuch zur Frage, wie eine erhöhte CO2-Konzentration auf erwachsene Laubbäume wirkt, sowie durch seine Forschungsarbeiten an Alpenpflanzen. In den letzten zehn Jahren gelang es seiner Forschungsgruppe, erstmals die weltweite natürliche Obergrenze von Bäumen im Gebirge, die sogenannte Waldgrenze, schlüssig zu erklären.
In dem nun vom Europäischen Forschungsrat (ERC) geförderten fünfjährigen Projekt will Körner den Ursachen der Verbreitungsgrenzen mitteleuropäischer Waldbäume auf klimatologischer und physiologischer Basis nachgehen. Der vom ERC zugesprochene Zuschuss gilt unter Wissenschaftlern als hohe Auszeichnung. Er wird für Vorhaben der Grundlagenforschung an renommierte Forscher in verschiedenen Disziplinen vergeben.
Europäischer Forschungsrat
Der ERC ist ein Teil des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union (Modul "Ideas"). Teilnehmen können alle EU-Mitgliedländer, die EWR-Staaten (Norwegen, Island, Lichtenstein), die Staaten auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens (ohne Bosnien-Herzegowina) sowie Albanien, die Türkei, Israel und die Schweiz.
Weitere Auskünfte
Prof. Dr. Christian Körner, Universität Basel, Botanisches Institut, Pflanzenphysiologie, Schönbeinstrasse 6, 4056 Basel, Tel: 061 267 35 10, E-Mail: Ch.Koerner@unibas.ch
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie
überregional
Forschungsprojekte, Personalia
Deutsch

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