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14.11.2008 10:50

KWI mit Gästen 2008: "Kinder, Kinder - keine Ausreden!"

Magdalena Schaeffer Pressestelle
Kulturwissenschaftliches Institut (KWI)

    Bei der jährlichen Vortrags- und Diskussionsreihe "KWI mit Gästen - Dialoge über Zeit- und Streitfragen" steht jeweils ein gesellschaftspolitisch relevantes Thema der Kulturwissenschaften im Zentrum. Das Kulturwissenschaftliche Institut (KWI) veranstaltet die Reihe in Kooperation mit dem Schauspiel Essen. In diesem Jahr diskutiert die Berliner Publizistin Barbara Sichtermann mit Gästen über den Status und die Chancen von Kindern in unserer Gesellschaft. Sichtermann hat zahlreiche Bücher über Kinder, Pubertät und Adoption veröffentlicht sowie Longseller über Kindererziehung vorgelegt, die heute Klassiker-Rang besitzen.

    Die Gäste: Professor Remo H. Largo (Entwicklungspädiater und Buchautor, Zürich), Professor Doris Bühler-Niederberger (Soziologin, Wuppertal) und Ekin Deligöz (Vorstandsmitglied der UNICEF Deutschland und Mitglied der Kinderkommission des Deutschen Bundestags).

    Moderation: Professor Claus Leggewie, Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts.

    Barbara Sichtermann hat unter anderem die Bücher "Leben mit einem Neugeborenen" (1989), gemeinsam mit Claus Leggewie "Das Wunschkind" (2003) und "Pubertät: Not und Versprechen" (2008) veröffentlicht. Sie ist Publizistin und lebt in Berlin.

    TERMINE

    2. Dezember 2008 (20 Uhr, Café Central im Grillo Theater)
    Eröffnungsvortrag: Barbara Sichtermann (Publizistin, Berlin)
    Kinder stören. Wenn sie größer sind, machen sie Sorgen. Jetzt ist nach der Erziehungs- auch noch die Bildungskatastrophe da. Nicht einmal das, was Kinder angeblich von sich aus wollen und was sie seit jeher tun, nämlich lernen, versteht sich noch von selbst. Oder sind wir es, die Elterngenerationen, die "falsch" gelernt haben und bei Kindern und Jugendlichen nur nach der Defizit-Seite starren?

    3. Dezember 2008 (20 Uhr, Casa)
    Barbara Sichtermann mit Professor Remo H. Largo (Entwicklungspädiater, Zürich)
    Die Erwartungen, die wir an unsere Kleinkinder herantragen, werden fast immer von den unbedingten Individualisten, die Kinder sind, durchkreuzt. Kein Kind wächst und gedeiht nach "Schema F". Das macht manchmal Sorgen, setzt Eltern und Kinder unter einen Druck, der nicht sein müsste und nicht sein sollte. Wir können Kinder nicht formen. Das Beste, was wir tun können: Jedes Kind so nehmen wie es ist, es in seiner Entwicklung unterstützen und - unsere eigenen Erwartungen hinterfragen.

    16. Dezember 2008 (20 Uhr, Café Central im Grillo Theater)
    Barbara Sichtermann mit Professorin Doris Bühler-Niederberger (Soziologin, Wuppertal)
    Was versteckt sich hinter Begriffen wie "Kindeswohl"? Wie und warum kommt eine Gesellschaft überein, von ihren Kindern ganz bestimmte Verhaltensweisen zu verlangen und ihnen bestimmte Bedürfnisse zuzuschreiben? Leben wir in einer kinderfeindlichen Gesellschaft? Und was wäre dann eine kinderfreundliche Gesellschaft?

    17. Dezember 2008 (20 Uhr, Café Central im Grillo Theater)
    Barbara Sichtermann mit Ekin Deligöz (Vorstand UNICEF Deutschland und Kinderkommission des Deutschen Bundestags)
    Familienpolitik wurde jüngst noch als Nebensache abgetan, mittlerweile gilt sie als entscheidend für die Zukunft des Landes. Und es gibt weiterhin viel zu tun. Wie kann gute Politik für Kinder und Jugendliche aussehen? Welche Rolle spielt dabei der Staat, welche spielen die Bürgerinnen und Bürger? Und was ist mit Kindern von Einwanderern - sind sie Problemfall oder Glücksfall?

    Datum: 2., 3., 16. und 17. Dezember 2008, 20 Uhr

    Ort: Schauspiel Essen
    Café Central im Grillo Theater: Theaterplatz 11
    Casa: Theaterplatz 7
    45127 Essen

    Der Eintritt ist frei.

    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
    Magdalena Schaeffer, Kulturwissenschaftliches Institut Essen, Tel. 0201 7204 -152, magdalena.schaeffer@kwi-nrw.de.

    Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter
    http://www.kulturwissenschaften.de/home/kwimitgaesten.html und http://www.schauspiel-essen.de.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Pädagogik / Bildung, Politik, Psychologie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch



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