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17.11.2008 12:31

Universität Freiburg gewinnt DAAD-Youth Award

Rudolf-Werner Dreier Kommunikation und Presse
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

    Studierende der Fachrichtung Geographie erfolgreich

    Die Studierenden Susanne Grimm, Aniela Jeworutzky und Johannes Schlesinger von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg haben den Youth Award des "Deutschen Akademischen Auslandsdienstes" (DAAD) gewonnen. In einem gemeinsamen Projekt mit dem "makaz al-jihad", dem "Libyan Studies Center" in Tripolis, erforschen sie Karawanenwege durch die Sahara. Die Präsentation ihrer Erfahrungen in Form des Films "Libya - Familiar Sounds and Desert Impressions" brachte ihnen letzte Woche den ersten Platz und damit die Ehrung des DAAD ein.

    Der Youth Award des DAAD wird seit drei Jahren vergeben, um den interkulturellen Dialog mit islamisch geprägten Ländern zu unterstützen. Seit Beginn des Wettbewerbs entstanden 18 Partnerschaften zwischen deutschen und arabischen beziehungsweise iranischen Hochschulen.
    Dr. Klaus Braun und Dr. des. Jacqueline Passon initiierten gemeinsam mit ihren Kollegen vom "Libyan Studies Center" das Projekt der Freiburger Studierenden. Neben der wissenschaftlichen Zielsetzung geht es vor allem darum, Verständnis und Toleranz zwischen den verschiedenen Kulturen aufzubauen. Die Studierenden erarbeiten in einem deutsch-libyschen Team selbständig Problemlösungen. Mit Hilfe von Satellitenaufnahmen, historischen Reiseberichten und Expeditionen identifizieren sie Spuren entlang der wichtigsten Karawanen-Handelsrouten durch die Sahara und führen ihre Ergebnisse in einem Geographischen Informationssystem zusammen.

    Die Studierenden der Universität Freiburg präsentierten ihre Arbeit bei einer Tagung an der Technischen Universität Berlin, bei der die Erlebnisse und Erfolge der Dialogpartnerschaften diskutiert wurden. In dem selbst produzierten Film, den sie mit schauspielerischen Einlagen ergänzten, stellten sie ihre Erfahrungen im Dialog mit Libyern dar. Der Generaldirektor des "Libyan Studies Center", Prof. Dr. Mohamed Jerary, reiste eigens zu dieser Veranstaltung nach Deutschland. Er war von dem Film begeistert und lud die Freiburger Studierenden spontan im Dezember nach Tripolis ein, damit sie ihr Projekt der libyschen Öffentlichkeit vorstellen können.

    Kontakt:
    Dr. (des.) Jacqueline Passon
    Institut für Kulturgeographie
    Tel.: 0761/203-8970
    Mobiltel.: 0151 1779 2591
    E-Mail: jacqueline.passon@geographie.uni-freiburg.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geowissenschaften
    regional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

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