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17.11.2008 17:00

Kontroverse Diskussion: Was ist der Antriebsstoff der Zukunft?

Sabine Laartz Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule Pforzheim

    Wie lässt sich der Wunsch nach Mobilität trotz Klimaerwärmung aufrechterhalten? Unorthodoxe Antworten, die Aufmerksamkeit erregen, gibt Guy Fournier, Professor für Wirtschaftsingenieur-wesen an der Hochschule Pforzheim, im November bei einem Kongress in Portoroz, Slowenien.

    Ein komplexes, umstrittenes und doch hoch aktuelles Thema - welcher Autoantrieb ist ökonomisch und ökologisch sinnvoll? Und in welche Technologien sollten Forschungsgelder künftig sinnvoller Weise fließen? Ausgehend von der These, dass im Jahr 2050 zwischen zwei und drei Milliarden Fahrzeuge weltweit die "Straßen bevölkern" (heute sind es ca. 600 Millionen), gewinnt die Frage nach der zu verwendenden Energie neue Dimensionen. Biokraftstoffe, Hybrid-, Elektroautos oder die vielbeschworene Brennstoffzelle - mit was fährt das Auto der Zukunft? "Die Ökobilanz der Brennstoffzelle - rechnet man die Energie, die zur Gewinnung des Wasserstoffes anfällt und die Transportkosten dazu - ist ökonomisch nicht vertretbar", stellt Fournier fest.

    Die Konferenz in Slowenien, zu der neben EU-Kommissar Janez Poto?nik auch Willem Buiter, Leiter der London School of Economic, Borut Pahor, der Premierminister von Slowenien, Lu?ka Kajfež Bogataj, Mitglied des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) und der ehemalige australische Premierminister John Howard geladen sind, geht der Frage nach, wie sich die Finanzkrise auf die Strategien von Unternehmen auswirkt und welche Folgen die globale Erwärmung und die darauf begründeten Umweltschutzforderungen mit sich bringen. Um der Klimaveränderung überhaupt etwas entgegenzusetzen, bedürfe es eines ganzheitlichen Ansatzes. "Scheuklappen bringen keine Lösungen", so Fournier. Der Pforzheimer Professor lehnt "Allheilmittel" ab und fordert, bei den Lösungsansätzen und in der Forschung auf "mehrere Pferde zu setzen". Konferenzleitung und Presse reagierten auf den ungewöhnlichen Ansatz Fourniers, der in seinem Referat die Konsequenzen für die Automobilindustrie skizziert, lebhaft interessiert.


    Bilder

    Interdiziplinärer Forschungsansatz beim Blick auf die Mobilität in der Zukunft: Professor Dr. Guy Fournier
    Interdiziplinärer Forschungsansatz beim Blick auf die Mobilität in der Zukunft: Professor Dr. Guy Fo ...
    Quelle: Hochschule Pforzheim


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Energie, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

    Interdiziplinärer Forschungsansatz beim Blick auf die Mobilität in der Zukunft: Professor Dr. Guy Fournier


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