Mit der Ersteinspielung von geistlichen Konzerten, Evangeliendialogen und Psalmvertonungen des Komponisten Johann Philipp Förtsch setzt die ZEIT-Stiftung die Konzert- und CD-Reihe Musica sacra Hamburgensis 1600-1800 fort. Die Capella Ducale und die Musica Fiata unter Leitung von Roland Wilson interpretieren die Werke.
Diese Wiederentdeckung zeigt die engen Verbindungen zwischen der geistlichen Musik und der Hamburger Oper. Am 2. Januar 1678 als erstes öffentliches Opernhaus nördlich der Alpen eröffnet, trug die Oper maßgeblich dazu bei, Hamburg als internationale Musikstadt zu stärken. Johann Philipp Förtsch, 1652 in Wertheim (Franken) geboren, war zwischen 1674 und 1678 in Hamburg besoldeter Kirchensänger (Tenorist) im Ensemble des städtischen Kantors Joachim Gerstenbüttel. In den 1680er Jahren prägte er den Hamburger Opernbetrieb wesentlich: Zunächst war er Librettist für fünf Opern, dann komponierte er die Musik zu zwölf weiteren. Er gestaltete in seinen geistlichen Kompositionen die Bibeltexte so um, dass sie den Charakter von Opernlibretti bekamen.
Herzog Christian Albrecht ernannte Johann Philipp Förtsch in Schleswig 1680 zu seinem Hofkapellmeister, danach wirkte Förtsch in Husum - offiziell als Arzt, zugleich aber auch als diplomatischer Brückenkopf zur dänischen Besatzungsmacht. Er reüssierte als Arzt, noch mehr jedoch als Diplomat: 1705 regierte er de facto das Fürstbistum Lübeck. In dessen Residenzstadt Eutin starb er 1732.
Die nun vorliegende Aufnahme der Geistliche Konzerte von Johann Philipp Förtsch entstand im Rahmen der Heinrich Schütz-Tage 2007 in Hamburg. Es ist die vierte Neuerscheinung in der auf zehn CD-Projekte angelegten, von der ZEIT-Stiftung initiierten Konzert- und CD-Reihe Musica sacra Hamburgensis 1600-1800. Beratende Unterstützung erfährt die Reihe der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, weitere Kooperationspartner sind Deutschlandradio Kultur sowie das Klassiklabel cpo.
Die CD Sacred Concertos kostet 17.99 €, nähere Informationen dazu unter www.cpo.de.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die ZEIT-Stiftung, Frauke Hamann, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 040/41 33 68 70, E-Mail: hamann@zeit-stiftung.de.
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Kirsten Drees
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Merkmale dieser Pressemitteilung:
Kulturwissenschaften, Musik / Theater
überregional
Forschungsergebnisse, Organisatorisches
Deutsch

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