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19.11.2008 11:00

Johannes-Brodehl-Preis erstmalig vergeben

Dr. Franz Jürgen Schell Public Affairs
Novo Nordisk Pharma GmbH

    Die Gesellschaft für pädiatrische Nephrologie (GPN) verlieh am 14.11.2008 erstmals den von Novo Nordisk gestifteten und mit 8.000 € dotierten "Johannes-Brodehl-Preis". Preisträger sind jeweils zur Hälfte Privatdozent Dr. med. Lutz T. Weber aus München und Frau Dr. med. Britta Höcker aus Heidelberg.

    Die Gesellschaft für pädiatrische Nephrologie (GPN) verlieh am 14.11.2008 erstmals den von Novo Nordisk gestifteten und mit 8.000 € dotierten "Johannes-Brodehl-Preis". Preisträger sind jeweils zur Hälfte Privatdozent Dr. med. Lutz T. Weber aus München und Frau Dr. med. Britta Höcker aus Heidelberg. Beide wurden für die Durchführung einer multizentrischen, offenen, randomisierten Studie zur Steroid-freien Immunsuppression bei Kindern mit stabiler Nierentransplantatfunktion unter der Erhaltungstherapie mit Cyclosporin A und Mycophenolatmofetil ausgezeichnet.
    Die feierliche Preisübergabe fand im Rahmen des Herbsttreffens der Gesellschaft für pädiatrische Nephrologie (GPN) am 14.11.2008 in Köln statt.
    Mit dem Johannes-Brodehl-Preis werden erstmals Kindernephrologen ausgezeichnet, die auf dem Gebiet der pädiatrischen Nephrologie klinisch-wissenschaftlich arbeiten. Der Preis wendet sich an die Initiatoren und Motoren prospektiver, multizentrischer klinischer Studien.
    Namensgeber des Preises ist der 2006 verstorbene Kindernephrologe und Mitbegründer der GPN, Professor Dr. med. Johannes Brodehl. Professor Dr. med. Johannes Brodehl studierte in seiner Geburtsstadt Berlin Medizin und sammelte im Rahmen eines Studiensemesters in Buffalo bereits erste internationale, wissenschaftliche Erfahrungen. 1964 beendete er seine Facharztausbildung und habilitierte sich mit dem Thema "Renal transport of amino acids in the developing period of infants and small children." Von 1970 war er bis zu seinem Ruhestand im Jahre 1997 als erster Leiter der Abteilung Kinderheilkunde an der Medizinischen Hochschule Hannover und später in anderen Funktionen tätig.
    Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit war die pädiatrische Nephrologie und die Behandlung und Versorgung von leber- und nierentransplantierten Kindern. Brodehl ist Autor von mehr als 300 Publikationen in internationalen Fachzeitschriften. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und war Ehrenmitglied verschiedener internationaler Gesellschaften. Die Arbeitsgemeinschaft der pädiatrischen Nephrologie hat Brodehl mitbegründet und war von 1991 bis 1994 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin.
    Johannes Brodehl verstarb im Sommer 2006.

    Über Novo Nordisk
    Novo Nordisk ist ein international tätiges Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Dänemark und beschäftigt weltweit rund 23.600 Mitarbeiter in 79 Ländern. Allein am deutschen Standort in Mainz sind über 450 Mitarbeiter beschäftigt. Novo Nordisk gilt als Pionier in der Insulinherstellung und ist heute Weltmarktführer in der Diabetes-Versorgung. Der führende Diabetes-Spezialist ist vor allem für sein umfangreiches Produkt-Portfolio an Insulinen und modernsten Insulin-Injektionssystemen bekannt. Daneben hält Novo Nordisk eine führende Position in den Bereichen Blutgerinnung (Hämostase), Wachstumshormon- und Hormonersatztherapie. Novo Nordisk produziert und vertreibt seine pharmazeutischen Produkte und Dienstleistungen in 179 Ländern mit dem Anspruch größtmöglicher Gesamtverantwortung für Patienten, Ärzte und Gesellschaft. Als Aktiengesellschaft ist Novo Nordisk an den Börsen von Kopenhagen, London und New York (NYSE, Kürzel NVO) gelistet.


    Bilder

    Die Preisträgerm des Johannes-Brodehl-Preises Priv.-Doz.Dr. Weber (links außen) und Dr. Höcker (rechts außen)
    Die Preisträgerm des Johannes-Brodehl-Preises Priv.-Doz.Dr. Weber (links außen) und Dr. Höcker (rech ...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Medizin
    überregional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

    Die Preisträgerm des Johannes-Brodehl-Preises Priv.-Doz.Dr. Weber (links außen) und Dr. Höcker (rechts außen)


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