Kassel. Welchen Einfluss hatten Wissenschaftler, Lobbyisten und die Medien auf den Prozess der Gesundheitsreform? Wie kam es zum Sturz der Krankenkassenverbände? Und: Woher kam die Idee des Gesundheitsfonds? Im neu erschienen Buch "Gesundheitsreform 2007. Nach der Reform ist vor der Reform" zeichnen der Kasseler Politikprofessor Wolfgang Schroeder und Dr. Robert Paquet die Ausgangsbedingungen der verschiedenen Beteiligten mit ihren strategischen Optionen und taktischen Operationen nach.
Sie analysieren, wie mit der Reform auf die Herausforderungen im Gesundheitssystem reagiert wird und was dies für die Interessen der einzelnen Akteure bedeutet. Deutlich wird, dass für die Lobbyisten nach der Reform vor der Reform ist.
Die Autoren sind ausgewiesene Kenner der gesundheits- und sozialpolitischen Diskussion in Deutschland. Schroeder war lange Jahre Mitglied des gesellschaftspolitischen Brain Trust der IG Metall, seit 2006 lehrt er an der Universität Kassel. Paquet ist Publizist und Berater im Gesundheitswesen und arbeitete fast 20 Jahre in leitender Funktion für die BKK-Verbände.
Gesundheitsreform 2007. Nach der Reform ist vor der Reform. Herausgegeben von Wolfgang Schroeder und Robert Paquet. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2008. 337 Seiten. Preis 29,90 €. ISBN 978-3-531-15984-3.
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Info
Universität Kassel
Fachbereich Gesellschaftswissenschaften
Prof. Dr. Wolfgang Schroeder
tel (0561) 804 3096
fax (0561) 804 3440
e-mail wolfgang.schroeder@uni-kassel.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Politik
regional
Wissenschaftliche Publikationen
Deutsch

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