Das Deutsche Studentenwerk (DSW) mahnt Bund und Länder, über Investitionen in Studienplätze und die soziale Infrastruktur dafür zu sorgen, dass die stark gestiegenen Erstsemesterzahlen "kein Zwischenhoch" bleiben.
Das Deutsche Studentenwerk (DSW) freut sich über die gestiegene Zahl von Studienanfängern, mahnt Bund und Länder aber, Hochschulen und Studentenwerke nun nachhaltig auszubauen. "Sonst bleibt der erfreulich hohe Stand von Studienanfängern ein Zwischenhoch", erklärte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde in einer ersten Stellungnahme.
Meyer auf der Heyde: "Die deutsche Hochschulpolitik darf jetzt nicht die Hände in den Schoß legen. Die Arbeit beginnt erst. Die geburtenstarken Jahrgänge und die doppelten Abiturjahrgänge werden in den kommenden Jahren die Studierquote nur dann nachhaltig nach oben treiben, wenn jetzt die Rahmenbedingungen geschaffen werden. Das Signal an alle jungen Menschen in Deutschland muss sein: Studiert, die Hochschultüren stehen für Euch weit offen!"
Meyer auf der Heyde fordert Bund und Länder auf, angesichts der erfreulichen Entwicklung nun den Hochschulpakt II ausreichend zu finanzieren und ihn mit den dringend erforderlichen Investitionen in die soziale Infrastruktur bzw. die Studentenwerke zu flankieren: "Wir müssen jetzt die Bedingungen schaffen für noch mehr Studierende in Deutschland. Dazu gehören ausreichend Studienplätze. Dazu gehört aber auch ausreichend campusnaher Wohnraum, günstige Verpflegung und vor allem Beratung, zum Beispiel zur Studienfinanzierung."
In die Freude über die stark gestiegenen Erstsemesterzahlen streut Meyer auf der Heyde ein Körnchen Skepsis: "So erfreulich der Anstieg der Studienanfängerzahlen in den Jahren 2007 und 2008 auch ist: Gegenüber 2003 beträgt die Steigerung gerade mal 2,1 %, die der Schulabsolventen mit Hochschulzugangsberechtigung schätzungsweise jedoch 20%!"
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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