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04.12.2008 15:41

Experte für Biodiversität in Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung berufen

Dr. Gesine Steiner Museum für Naturkunde Berlin
Humboldt-Universität zu Berlin

    Mit Reinhold Leinfelder, dem Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin, hat die Bundesregierung ihrem Wissenschaftlichen Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU) ein neues Gesicht hinzugefügt.

    Leinfelder wird im Beirat die Expertise des Berliner Naturkundemuseums insbesondere zur Biologischen Vielfalt (Biodiversität) und ihren Veränderungen einbringen. Darüber hinaus sieht Leinfelder seine Aufgabe darin, bei Themen wie dem Zusammenhang zwischen Klimawandel, Veränderung der biologischen Vielfalt und menschlicher Land- und Meeresnutzung mitzuarbeiten.

    "Es ist natürlich eine große Ehre, Mitglied des WBGU zu werden", sagt Reinhold Leinfelder. "Es freut mich insbesondere, dass die Bundesregierung damit die hohe Bedeutung der Forschung zur Biodiversität im Rahmen des Themas Globale Umweltveränderungen anerkennt." Sehr erfreulich ist für Leinfelder auch der interdisziplinäre Ansatz im Wissenschaftlichen Beirat, der durch die verschiedenen Fachrichtungen in diesem Gremium gewährleistet ist. "Nur so kann eine verlässliche und fundierte Beratung der Bundesregierung gelingen."

    Derzeit ist das Museum für Naturkunde ein Institut der Humboldt-Universität zu Berlin.
    Am 1. Januar 2009 wechselt das Museum für Naturkunde jedoch in die Leibniz-
    Gemeinschaft. Mit Stefan Rahmstorf, Hans Joachim Schellnhuber und Reinhold Leinfelder kommen dann drei der neun Mitglieder der WBGU aus Instituten der
    Leibniz-Gemeinschaft. "Wir sehen das durchaus als Gütesiegel für die Leibniz-Gemeinschaft, die erst kürzlich den Leibniz-Verbund Biodiversität gegründet hat", meint dazu Josef Zens, Pressesprecher der Leibniz-Gemeinschaft. Mehr als 30 Leibniz-Institute befassen sich mit verschiedenen Aspekten der Biodiversitätsforschung. "Diese Fächer übergreifende Forschungskompetenz auf einem für die Gesellschaft so zentralem Gebiet ist in Deutschland einzigartig", fügt Zens hinzu. Reinhold Leinfelder möchte aber auch weiterhin die enge Beziehung des Museums für Naturkunde Berlin zur Humboldt-Universität nutzen, um auch auf deren Expertise in den Bereichen Lebenswissenschaften und Nachhaltigkeitsforschung zurückgreifen zu können.

    Fotos erhalten Sie unter: http://download.naturkundemuseum-berlin.de/presse/Leinfelder

    Fotocredit: Museum für Naturkunde, Berlin


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Geowissenschaften
    überregional
    Personalia, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     


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