Vilm/Bonn, 8. Dezember 2008: Maßnahmen zur Eindämmung und Anpassung an den Klimawandel, zur Erhaltung der biologischen Vielfalt und zur Bekämpfung von Wüstenbildung und Landdegradation sind weltweit thematisch eng miteinander verknüpft. Sie bieten vielfältige Synergiemöglichkeiten, bergen aber auch potenzielle Konflikte. Eine verstärkte Zusammenarbeit ist in diesen Bereichen sowohl auf der internationalen wie auch auf der nationalen Ebene notwendig. Aus diesem Grund veranstaltet das Bundesamt für Naturschutz (BfN) vom 07.-10.12.2008 an der internationalen Naturschutzakademie Insel Vilm eine Tagung zum Thema "Biodiversität und Klimawandel - Vernetzung der Akteure in Deutschland".
Die Tagung ist die fünfte Veranstaltung im Rahmen einer Workshopreihe, die vorrangig dem fachwissenschaftlichen Informations- und Erfahrungsaustausch der verschiedenen nationalen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik/Verwaltung und Verbänden dient. Damit soll der Wissenstransfer von der Forschung zur Politik verbessert werden. Die diesjährigen Schwerpunkte sind die Anpassungsstrategien an den Klimawandel des Bundes und der Bundesländer, sowie die Klimarahmenkonvention, deren alljährliche Vertragsstaatenkonferenz parallel im polnischen Posen stattfindet. Die dortigen Beschlüsse können für den Naturschutz sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben und sind deshalb von besonderer Bedeutung. Darüber hinaus diskutieren die 50 Teilnehmer über neueste Forschungsvorhaben und Projekte zum Thema biologische Vielfalt und Klimawandel.
Die Workshops leisten einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Beschlüsse des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD), der Klimarahmenkonvention sowie der Konvention zur Bekämpfung von Wüstenbildung und Landdegradation, in denen eine verstärkte Vernetzung und Kooperation der entsprechenden Akteure auf der nationalen Ebene gefordert wird.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Energie, Umwelt / Ökologie
überregional
Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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