Professor Karl Joachim Ebeling, 59, seit Oktober 2003 Präsident der Universität Ulm, ist zu einer zweiten sechsjährigen Amtszeit bereit. "Ich werde mich im kommenden Jahr wieder zur Wahl stellen", bestätigte der Physiker dieser Tage. Zuvor hatte er Universitätsrat und Senat informiert. Bis zuletzt hatte der nach wie vor international renommierte Halbleiterlaser-Experte eine Rückkehr in die Wissenschaft nicht ausgeschlossen.
"Ohne Frage haben mich auch die bemerkenswerten Erfolge der vergangenen Tage und Wochen in meiner Entscheidung bestärkt", sagte Ebeling, schließlich bestätigten sie Strategie und Berufungspolitik der Universitätsleitung. "Wir haben die richtigen Schwerpunkte gesetzt, hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Ulm gewonnen und andere hier halten können", zog der Präsident eine positive Zwischenbilanz seiner bisherigen Amtszeit. Zudem sei die Universität Ulm in der Stadt und Region wie im Land sehr gut vernetzt. "Aber selbst hochkarätige Forschungspreise, neue Sonderforschungsbereiche, Studiengänge oder Großprojekte sind nur Meilensteine auf dem schwierigen Weg, die Universität zukunftsfähig zu gestalten." Er sei "bereit und entschlossen, bei diesen Aufgaben weiter Verantwortung zu übernehmen", erklärte Professor Ebeling. Als zentrale Fernziele, an denen er festhalten werde, nannte er die Etablierung außeruniversitärer Forschungsinstitute im Umfeld der Uni, einen Erfolg bei der nächsten Runde der Exzellenzinitiative und den Ausbau des schon jetzt attraktiven Studienangebots.
Karl Joachim Ebeling war 1989 von der TU Braunschweig an die Universität Ulm berufen worden und hat hier das Institut für Optoelektronik aufgebaut. Studiert und promoviert ("summa cum laude") hatte er an der Universität Göttingen. Hier hat er sich 1984 auch habilitiert. Vorausgegangen waren schon Mitte der 70er-Jahre als Postdoc ein erster Kontakt mit der Uni Ulm und Forschungsaufenthalte in den USA. Für seine zum Teil dort erzielten Forschungsergebnisse ist Ebeling 1987 mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis, zehn Jahre später mit dem Karl Heinz Beckurts-Preis ausgezeichnet worden. Von 1995 bis 2001 war der Wissenschaftler Prorektor der Universität Ulm für Forschung, anschließend bis 2003 für seine Tätigkeit als Forschungsdirektor beim Chiphersteller Infineon beurlaubt.
Wird sich im kommenden Jahr wieder zur Wahl als Präsident der Universität Ulm stellen: Prof. Karl Jo ...
Quelle: Uni Ulm
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fachunabhängig
überregional
Organisatorisches, Personalia
Deutsch

Wird sich im kommenden Jahr wieder zur Wahl als Präsident der Universität Ulm stellen: Prof. Karl Jo ...
Quelle: Uni Ulm
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