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09.12.2008 10:00

Mäuse im Kampf gegen Huntington und Parkinson

Dr. Ellen Katz Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Tübingen

    Tübinger Medizinische Genetik erhält 600.000 Euro Forschungsgeld als Koordinator eines europaweiten Netzwerks

    Die Abteilung Medizinische Genetik des Universitätsklinikums Tübingen leitet das neue europaweite Projekt NEUROMODEL zur Erforschung neuer Therapieansätze zur Behandlung von Huntington und Parkinson.

    Der Zusammenschluss von Wissenschaftlern aus Schweden, Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz hat den gemeinsamen Kampf gegen immer noch unheilbare, neurodegenerative Krankheiten zum Ziel. Die Europäische Kommission stellt den zehn Kooperationspartnern aus Wissenschaft und Industrie dafür insgesamt 2,5 Millionen Euro zur Verfügung, nach Tübingen gehen davon 600.000 Euro.

    NEUROMODEL soll in den kommenden vier Jahren neue Behandlungsmöglichkeiten für Erkrankte erforschen und ein tieferes Verständnis der Krankheitsabläufe gewinnen. Verbesserte Tiermodelle für Parkinson und Huntington, die die Eigenschaften der humanen Erkrankung so gut nachahmen, dass mit ihnen die Erprobung neuer Therapien möglich ist, sollen entwickelt und getestet werden. Schätzungsweise 4 Millionen Patienten leiden weltweit an Parkinson. Huntington ist in etwa 30.000 Patienten in Europa und in einer vergleichbaren Anzahl von Personen in den USA diagnostiziert worden.

    Die Medizinische Genetik des Universitätsklinikums Tübingen, unter der Leitung von Professor Dr. Olaf Riess, hat als Verbindungsglied zwischen der EU-Kommission und den einzelnen Teilnehmern eine Schlüsselrolle inne. In ihr werden Wissenschaft und Administration vereint und organisiert. Den Schwerpunkt legt NEUROMODEL auf die Forschung. Das Netzwerk hat aber auch ein Augenmerk auf die Ausbildung junger Wissenschaftler. Neben der 'normalen' Doktorandenausbildung vor Ort sollen durch gemeinsame akademisch-industrielle Austausch- und Trainingsprogramme die Karrierechancen der teilnehmenden jungen Wissenschaftler deutlich erhöht werden. Die Programme beziehen sich sowohl auf wissenschaftliche Themen wie auch auf sogenannte 'Soft Skills'. NEUROMODEL vereint somit beides: exzellente Forschungsprojekte und exzellente Ausbildung von jungen Forschern.

    Ansprechpartner für nähere Informationen:

    Universitätsklinikum Tübingen
    Abteilung Medizinische Genetik
    Dr. Holm Graessner
    E-Mail: holm.graessner@med.uni-tuebingen.de,
    Tel. 07071/29-7 22 85


    Bilder

    Prof. Dr. Olaf Riess, Direktor Medizinische Genetik, Universitätsklinikum Tübingen
    Prof. Dr. Olaf Riess, Direktor Medizinische Genetik, Universitätsklinikum Tübingen


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Medizin
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


     

    Prof. Dr. Olaf Riess, Direktor Medizinische Genetik, Universitätsklinikum Tübingen


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