Dr. Wolfgang Steiger, Leiter der Antriebsforschung bei der VW AG in Wolfsburg, wurde zum Honorarprofessor an der Hochschule Coburg ernannt. Er ist der Hochschule seit mehreren Jahren auf vielfältige Weise verbunden. So hält er Vorlesungen zum Thema "Innovative Fahrzeugtechnik", das besonders für die Studierenden der Automobiltechnik von Interesse ist. Zum anderen gibt es auch in der Forschung Berührungspunkte. Die Hochschule Coburg bemüht sich bereits seit längerer Zeit um ein Forschungsinstitut für Kraftstoffsystemtechnik.
In den Mittelpunkt seiner Antrittsvorlesung stellte Prof. Steiger die Zukunft der individuellen Mobilität, also die Frage: Wie werden wir uns in Zukunft fortbewegen? Seine Prognose lautet: "Es wird eine Renaissance der Fortbewegung zu Fuß und mit dem Fahrrad geben. Für etwas längere Strecken steigen wir auf Elektrobikes um." Bei Strecken von 200 bis 400 Kilometer sieht Prof. Steiger in der Zukunft deutliche Vorteile für Elektrofahrzeuge mit zuschaltbarem Verbrennungsmotor. Und erst bei darüber hinausgehenden Fahrstrecken haben Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren deutliche Vorteile.
Die Energie für unsere Mobilität wird in der Zukunft verstärkt mit synthetischen Kraftstoffen aus Erdgas, Kohle und Biomasse erzeugt. Auf Grund des weltweiten Energiehungers und der zur Neige gehenden fossilen Brennstoffe gewinnt aber auch die elektrische Energie sehr stark an Bedeutung. "Wir müssen uns auf einen noch stärkeren Einsatz von Solarzellen einstellen", so das Fazit des Forschers. Prof. Dr. Michael Pötzl, Vizepräsident der Hochschule Coburg, beurteilte das Engagement des VW-Managers Prof. Steiger als Auszeichnung für die Hochschule. Und Prof. Dr. Jürgen Krahl würdigte den neuen Honorarprofessor in seiner Laudatio als Vordenker und Visionär der individuellen Mobilität, der sich den Herausforderungen der Zukunft stellt.
Prof. Dr. Wolfgang Steiger bei seiner Antrittsvorlesung an der Hochschule Coburg.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Energie, Verkehr / Transport
überregional
Personalia, Studium und Lehre
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).