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09.12.2008 14:46

Erste Magdeburger Menschenrechtsmedaille an Manfred Nowak

Katharina Vorwerk Publikationen und Öffentlichkeitsarbeit
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

    Arbeitsstelle Menschenrechte der Uni Magdeburg ehrt renommierten Völkerrechtler zum 60. Jahrestag der Menschenrechte

    Aus Anlass des 60. Jahrestages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte am 10. Dezember 2008 verleiht die Arbeitsstelle Menschenrechte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erstmals die Magdeburger Menschenrechtsmedaille. Der Völkerrechtler und UN-Sonderberichterstatter für Folter Prof. Dr. Manfred Nowak aus Wien erhält die Auszeichnung für seine außerordentlichen Verdienste in der juristischen Menschenrechtsforschung und im völkerrechtlichen Menschen­rechtsschutz. Der Laudator ist Prof. Dr. Heiner Bielefeldt, Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte in Berlin.

    Schirmherrin der Preisverleihung ist die Ministerin für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt, Frau Dr. Gerlinde Kuppe.

    Was: Verleihung der Magdeburger Menschenrechtsmedaille an den Völkerrechtler für Folter Prof. Dr. Manfred Nowak

    Wann: 15. Dezember 2008, 19.00 Uhr

    Wo: Gesellschaftshaus Magdeburg, Schönebecker Str. 129, 39104 Magdeburg

    Die Veranstaltung ist öffentlich, Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen!

    Prof. Dr. Manfred Nowak ist Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte und Professor für Internationalen Menschenrechtsschutz an der Universität Wien. Zwischen 1996 und 2003 war Nowak Richter am Menschenrechtsgerichtshof für Bosnien Herzegowina. 2004 wurde ihm das bedeutende Amt des UN-Sonderberichterstatters für Folter übertragen. In dieser Funktion legte er 2006 einen kritischen Bericht über die Zustände im US-Internierungslager Guantanamo vor, der nicht nur in Fachkreisen für enormes Aufsehen sorgte.

    Mit der Magdeburger Menschenrechtsmedaille werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Recht, Philosophie, Geschichtswissenschaft, Politikwissenschaft u.a. geehrt, die einen herausragenden Beitrag zur wissenschaftlichen Erforschung menschenrechtlicher Problemstellungen geleistet haben. Die Ehrung ist mit einem Preisgeld von 2500,- € verknüpft, das an eine menschenrechtliche Forschungseinrichtung gespendet werden soll, über die der Empfänger der Medaille entscheidet.

    Mehr Informationen unter: www.arbeitsstelle-menschenrechte.de

    Ansprechpartner: Dr. Arnd Pollmann, Arbeitsstelle Menschenrechte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, E-Mail: info@arbeitsstelle-menschenrechte.de


    Weitere Informationen:

    http://www.arbeitsstelle-menschenrechte.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Philosophie / Ethik
    überregional
    Organisatorisches, Personalia
    Deutsch


     

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