Die Fachhochschule Gelsenkirchen senkt die Studienbeiträge, schafft sie aber nicht ab, da sie zu einer Verbesserung der Lehre und damit der Ausbildung der Studierenden geführt haben.
Gelsenkirchen/Bocholt/Recklinghausen. Finanzielle Entlastung winkt den Studierenden der Fachhochschule Gelsenkirchen. In seiner gestrigen Sitzung (Mittwoch, 10.12.2008) beschloss der Senat der Hochschule eine Senkung der Studienbeiträge um 70 Euro auf dann 330 Euro pro Semester. In der Senatsdebatte hatten die studentischen Vertreter der Hochschule bestätigt, dass die Studienbeiträge an der Fachhochschule Gelsenkirchen sinnvoll eingesetzt werden und zu einer Verbesserung der Lehre geführt haben. Dennoch plädierten sie für eine finanzielle Entlastung, der die Hochschule mit der Senkung der Beiträge jetzt nachkommt. Ein Teil der Senkung ist für die Hochschule ohne Wirkungsverlust möglich, da sie weniger Geld an den nordhrein-westfälischen Ausfallfonds für Studienbeitragskredite abführen muss. Dorthin musste die Hochschule ursprünglich 23,6 Prozent der eingenommenen Studienbeiträge abführen, die Transferrate wurde jedoch in zwei Schritten erst auf 18, dann auf 14 Prozent gesenkt.
Ohne Studienbeiträge würden der Hochschule rund drei bis vier Millionen Euro jährlich zur Schaffung neuer Laborarbeitsplätze oder zur Verbesserung der Lehrbetreuung etwa durch Studientutoren fehlen. Bei Einführung der Studienbeiträge im Juni 2006 hatte die Hochschule beschlossen, nach zwei Jahren das Studienbeitragssystem an der Hochschule insgesamt zu prüfen. "Die Bilanz", so Hochschulpräsident Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, "ist insgesamt positiv."
Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Präsident der Fachhochschule Gelsenkirchen, Telefon (0209) 9596-461, Telefax (0209) 9596-562, E-Mail praesident@fh-gelsenkirchen.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
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regional
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Deutsch

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