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16.12.2008 13:46

Zentrum für Logik, Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte stellt Forschungsbericht vor

Ingrid Rieck Presse- und Kommunikationsstelle
Universität Rostock

    Wie funktioniert Wissenschaft? Wie strukturiert man Wissen? Wie sehr beeinflussen unsere Theorien, was und wie wir es erfahren? Und welchen Einfluss haben Philosophen auf große wissenschaftliche Entdeckungen wie etwas die Relativitätstheorie oder die Quantentheorie gehabt? Mit Fragen wie diesen beschäftigt sich das Zentrum für Logik, Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte (ZLWWG) an der Universität Rostock. Über seine Aktivitäten in den ersten zwei Jahren seines Bestehens legt das ZLWWG in einem Forschungsbericht Rechenschaft ab, der bei der Jahresversammlung des Zentrums am 11. Dezember vorgestellt wurde.

    Das ZLWWG geht auf einen Kooperationsvertrag der Universität Rostock mit dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin zurück. Zu seinem nach zwei Jahren neu gewählten Vorstand gehören neben Prof. Dr. Hans Jürgen Wendel vom Rostocker Institut für Philosophie und Prof. Dr. Olaf Wolkenhauer vom Rostocker Lehrstuhl für Systembiologie und Bioinformatik auch Prof. Dr. Jürgen Renn vom Berliner Max-Planck-Institut. Die geschäftsführenden
    Vorstandsmitglieder des Zentrums sind seit der Gründung Dr. Olaf Engler und Dr. Ludger Jansen (beide vom Rostocker Institut für Philosophie). Der dritte Geschäftsführer, Prof. Dr. Niko Strobach, hat Rostock im April in Richtung Saarbrücken verlassen, um dort eine Professur für analytische Philosophie anzutreten. An seine Stelle wurde der am Zentrum beschäftigte Philosoph Raja Rosenhagen M.A. neu in den geschäftsführenden Vorstand gewählt.

    Ein Forschungsschwerpunkt am ZLWWG ist die Untersuchung der Entstehung und Entwicklung der "wissenschaftlichen Philosophie" im Umfeld von Moritz Schlick und Hans Reichenbach. In der Beantragung befindet sich ein Verbundprojekt zur Transformation wissenschaftlichen Wissens in den Lebenswissenschaften und dem Wandel des Bildes der lebenden Zelle aufgrund der digitalen Revolution in der Lichtmikroskopie.

    Für das nächste Jahr sind u.a. ein Workshop zur Wissenschaftsphilosophie des polnischen Medizinhistorikers Ludwik Fleck, eine deutsch-polnische Tagung "Dimensionen des Wissens" und eine Sommerschule zur Philosophie der Medizin geplant.

    Der Forschungsbericht 2006-2008 des ZLWWG ist auf der Homepage des Zentrums (www.zlwwg-rostock.de) als PDF-Datei verfügbar.

    Dr. Olaf Engler, Dr. Ludger Jansen
    und Raja T. Rosenhagen
    T: 0381 498 2811
    zlwwg@uni-rostock.de


    Weitere Informationen:

    http://Homepage: http://www.zlwwg-rostock.de
    http://Forschungsbericht: http://www.iph.uni-rostock.de/fileadmin/media/pdf/Forschungsbericht_ZLWWG_2006_b...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Philosophie / Ethik
    überregional
    Forschungsergebnisse
    Deutsch


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