Kassel. Die Phänomene des alltäglichen Lebens als auch die faszinierenden Welten des Nanokosmos sowohl für Kinder und Schüler als auch für Erwachsene verständlich machen: dazu lädt das Institut für Physik der Universität Kassel am Sonntag, den 18. Januar 2009 von 13 bis 18 Uhr in die Heinrich-Plett-Str. 40 ein. Schließlich werden heute alle Bereiche des täglichen Lebens von den Erkenntnissen der physikalischen Grundlagenforschung und deren praktischer Umsetzung beeinflusst, etwa die multimediale Umwelt, die Medizin- oder auch die Energietechnik.
Von Physik für Kids bis Nanostrukturen
Das Angebot umfasst u. a. "Physik für Kids", "Experimentieren - Verstehen - Lernen", Laborbesichtigungen der verschiedenen Fachgebiete sowie dem Institut für Nanostrukturtechnologie und Analytik, Themenvorträge über "ultrakurze Zeitvorgänge in billiardstel Sekunden", "Zentrum für interdisziplinäre Nanostrukturwissenschaft und Technologie (CINSaT)", "Halbleiternanostrukturen: Physik und Anwendungen" und "Anwendungen von künstlichen magnetischen Mustern". Zudem gibt es ein Physik-Quiz mit Preisvergabe. Begleitet wird das Programm auch vom Kasseler Schüler-Physik-Club. Die Kunsthochschule Kassel in der Uni Kassel zeigt, wie sie sich künstlerisch mit Konzepten der Physik auseinandersetzt. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt durch die Cafeteria der Universität mit kalten und warmen Speisen bzw. Getränken.
Nobelpreisträger Prof. Grünberg zu Gast
Nobelpreisträger Prof. Dr. Peter Grünberg, der im vergangenen Jahr ausgezeichnet wurde, wird in dem Hauptvortrag des Tages vorstellen, wie aus der physikalischen Grundlagenforschung zum Riesenmagnetowiderstand Anwendungen entstanden sind, wie z. B. magnetische Speichermedien (Festplatten), die im alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken sind. Prof. Grünberg spricht um 15 Uhr im Hörsaal 298 über das Thema "Die Bedeutung des Elektrons im Wandel der Zeiten: Vom Bernstein zum Riesen-Magnetowiderstandseffekt". Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, mit dem Nobelpreisträger selbst zu sprechen.
Attraktives Physikstudium in Kassel
Dass es sich besonders in Kassel lohnt, Physik zu studieren, wird am Tag der Physik in Studieninformationen vor Ort vermittelt. So zeichnet sich das Institut für Physik durch ein überdurchschnittliches Betreuungsverhältnis von Professoren zu Studenten aus und durch renommierte Fachgebiete mit starker internationaler Vernetzung. Dass das Studium der Physik in Kassel immer attraktiver wird, zeigt sich auch an den deutlich zunehmenden Studienanfängerzahlen im Wintersemester 2008, die sich entgegen dem allgemein rückläufigen Trend an deutschen Hochschulen in Kassel erheblich gesteigert haben.
Das Institut für Physik lädt Jung wie Alt ein, die Möglichkeit an diesem Tag zu nutzen, direkt mit Professoren, wissenschaftlichen/technischen Mitarbeitern und Physikstudenten zu diskutieren und Fragen zu stellen über Dinge, die Sie schon immer wissen wollten.
Weitere Informationen über http://www.physik.uni-kassel.de
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Info
Universität Kassel
Technische Physik, INA
Prof. Dr. J.P. Reithmaier
Heinrich-Plett-Straße 40
34132 Kassel
tel: (0561) 804 4430/4586
fax: (0561) 804 4136
e-mail: jpreith@physik.uni-kassel.de
jpreith@ina.uni-kassel.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Physik / Astronomie
regional
Schule und Wissenschaft
Deutsch

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