Hervorragende Dissertation am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt ausgezeichnet
Zu den Preisträgern des erstmals am 16. Dezember in Berlin verliehenen Förderpreises des polnischen Botschafters gehört auch eine junge Wissenschaftlerin, die an der Universität Erfurt promoviert hat. Hella Dietz erhielt den 3. Preis für ihre 2007 am Max-Weber Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien erstellte Dissertation "Von der Opposition der Werte zu den Werten der Opposition. Eine pragmatische Rekonstruktion der zivilgesellschaftlichen Opposition in Polen".
Die Soziologin Hella Dietz promovierte mit einem Stipendium der Studienförderung Klaus Murmann der Stiftung der Deutschen Wirtschaft am Kolleg in Erfurt. Derzeit ist sie am Institut für Soziologie der Universität Göttingen tätig und im Wintersemester für einen von der DFG geförderten Forschungsaufenthalt an der University of Chicago beurlaubt.
Den Preis hatten das Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften und die polnische Botschaft für herausragende innovative Dissertationen und Abschlussarbeiten aus dem Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften zur polnischen Geschichte und den deutsch-polnischen Beziehungen ausgelobt. Die mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung dient der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und des Dialogs insbesondere zwischen Vertretern der jüngeren Generationen beider Länder. Die internationale siebenköpfige Jury unter Vorsitz des polnischen Historikers und Direktors des Zentrums für Historische Forschung Berlin, Robert Traba, bewertete das fachliche Niveau der Arbeiten als ausgesprochen hoch. Unter den insgesamt 20 vorgeschlagenen Dissertationen und Magisterarbeiten, die innerhalb des akademischen Jahres 2007/08 an den Hochschulen in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eingereicht worden waren, befanden sich eine Reihe von exzellenten historiographischen, kulturwissenschaftlichen und soziologischen Beiträgen. Traba hob hervor, dass "besonders die Vielfalt der Ansätze wie auch behandelten Themen und Fragestellungen beeindruckend waren". Die frühere Bundestagspräsidentin und amtierende Vorsitzende der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung, Rita Süssmuth, nahm eine Würdigung des Förderpreises im Kontext der deutsch-polnischen Wissenschaftskooperationen vor.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Politik, Recht
regional
Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch

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