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22.12.2008 14:33

Wintermantel zu zweitem Konjunkturprogramm: Sanierung der Hochschulen als Zukunftsinvestition

Susanne Schilden Pressestelle
Hochschulrektorenkonferenz (HRK)

    Die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Margret Wintermantel, unterstützte heute in Bonn mit Nachdruck den Vorschlag von Bundesforschungsministerin Schavan:

    "Mittel für Sanierungsarbeiten an Hochschulen und Schulen frei zu machen, ist kurzfristige Unterstützung der Konjunktur und gesellschaftliche Zukunftsinvestition zugleich. Ich bin überzeugt, dass das nicht nur in den Bildungseinrichtungen, sondern von allen Bürgerinnen und Bürgern als sinnvoll und ermutigend empfunden wird. Die Vernachlässigung der Bauten steht für eine Vernachlässigung von Bildung und Wissenschaft. Investitionen an dieser Stelle stehen für gesellschaftlichen Aufbruch und Vertrauen in die eigene Kraft.

    Deshalb muss im Januar die Modernisierung von Hochschulen und Schulen als wesentliches Element des Konjunkturprogramms beschlossen werden.

    Die bauliche Situation in den Hochschulen muss verbessert werden. Der Sanierungsstau muss aufgelöst werden. Wenn es uns ernst ist mit der Absicht, die besten Köpfe für unser Land zu gewinnen, dann müssen wir ihnen gute Arbeitsbedingungen geben. Und unsere Studierenden haben das Recht auf gut ausgestattete Hörsäle, Seminare und Bibliotheken.

    Anstelle der notwendigen 1,5 Prozent des Gebäudewertes wurden über Jahrzehnte für Hochschulen nur 0,2 Prozent für die Instandhaltung bereitgestellt. Daher haben wir heute an vielen Universitäten einen Sanierungsbedarf im dreistelligen Millionenbereich. Das heißt, dass in den kommenden Jahren kontinuierlich ein Vielfaches der jetzt über das Konjunkturprogramm erhofften Gelder notwendig ist."


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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