Für das hochkarätige Projekt RANDI2, das in Kooperation mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg entstand, erhielten vier Studierende des Studiengangs Medizinische Informatik ein Karl-Steinbuch-Stipendium. Das Stipendium unterstützt ausgewählte studentische Spitzentalente bei der Durchführung von innovativen Projekten mit IT- oder Medienbezug.
Um die Wirksamkeit neuer Therapieverfahren in der Medizin zu beurteilen, werden häufig randomisierte kontrollierte Studien verwendet. Dabei werden Patienten nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, um eine gleichmäßige Verteilung von bekannten und unbekannten Einflussfaktoren sicherzustellen. Die bisher angewendeten konventionellen Methoden der Brief- oder Telefon-Randomisation sind fehleranfällig, komplex und aufwändig. Aus diesem Grund wurden webbasierte Softwarelösungen entwickelt. Leider waren diese meist nicht frei verfügbar oder zu unflexibel in der Anwendung. Studierende des Studiengangs Medizinische Informatik der Hochschule Heilbronn schafften Abhilfe. Sie entwickelten die Software RANDI2, die als kostenloses Open Source Produkt Online-Randomisation ermöglicht. RANDI2 wurde als internationalisierte Software entwickelt und in den Sprachen Deutsch und Englisch angeboten. Es ist geplant, das Produkt in naher Zukunft zum ersten Mal in einer onkologischen Studie des DKFZ einzusetzen.
Für dieses hochkarätige Projekt, das in Kooperation mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg entstand, erhielten Daniel Schrimpf, Daniel Hähn, Lukasz Plotnicki und Johannes Thönes ein Karl-Steinbuch-Stipendium. Das Stipendium unterstützt ausgewählte studentische Spitzentalente bei der Durchführung von innovativen Projekten mit IT- oder Medienbezug. Die Laufzeit des Stipendiums beträgt 6 bis 12 Monate, die Förderhöchstgrenze liegt bei 800 € pro gefördertem Projektmonat.
Kontakt für weitere Informationen:
Prof. Dr. Martin Haag
Fakultät für Informatik (IT) Studiengang Medizinische Informatik (MI)
Software-Engineering
Telefon: 07131 / 504-497
Mail: martin.haag@hs-heilbronn.de
Stipendiat Lukasz Plotnicki mit der Auszeichnung
Quelle: MFG Baden-Württemberg
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Informationstechnik, Medizin
überregional
Forschungsprojekte, Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch

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