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24.12.2008 00:51

Hochmoderne Ausstattung im Fachbereich Bio-, Chemie- und Verfahrenstechnik

Ralf-Peter Witzmann Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fachhochschule Lausitz

    Weiter verbessert werden konnten die hervorragenden Bedingungen für Lehre und Forschung im Fachbereich Bio-, Chemie- und Verfahrenstechnik der FH Lausitz in Senftenberg. Die Vertriebsleiterin der AnalytikJena AG, Angelika Hornischer, übergab das hochauflösende Continuum Source Atomabsorptionsspektrometer "contrAA700" an den Präsidenten der Hochschule, Prof. Dr. Günter H. Schulz. Das Gerät wurde im Zuge des Hochschulinvestitionsprogramms aus Mitteln des Landes Brandenburg und der Europäischen Gemeinschaft angeschafft.

    Bei der hochauflösenden Atomabsorptionsspektrometrie mit Kontinuumsanregungsquelle handelt es sich um ein Analysenverfahren, mit dem chemische Elemente bis hin in den Spurenbereich nachgewiesen werden können. Im Gegensatz zur klassischen Atomabsorptionsspektrometrie, bei der für jedes Element eine separate Lichtquelle benötigt wird, setzt die hochauflösende Kontinuumsspektrometrie einen Kontinuumsstrahler mit hoher Lichtstärke ein, der einen Bereich von 190-900 nm abdeckt. Ein weiteres Merkmal dieser neuen Technik ist ein hochauflösendes optisches System, das eine Auflösung von bis zu zwei Picometern (zwei millionstel Millimeter) erlaubt.

    Im Rahmen der Forschungsarbeiten unter Leitung von Prof. Dr. Jörg Acker an der FH Lausitz wird diese neue Technik nicht nur auf chemische Elemente, sondern auch auf die Analytik von Molekülen angewandt. Dies ermöglicht auch die Bestimmung von Nichtmetallen, wie z.B. Fluor, Chlor oder Schwefel, was mit der klassischen Atomabsorptionsspektrometrie nicht möglich war. Weiterhin erlaubt die hohe Auflösung die Element- und Elementspurenbestimmung in schwierigen Probenzusammensetzungen, was vor allem für das Hauptforschungsgebiet der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. J. Acker, der Photovoltaik, von größter Bedeutung ist. Ein wissenschaftliches Kolloquium zum Thema "Neue Perspektiven der chemischen Analytik durch den Einsatz der hochauflösenden Atomabsorptionsspektrometrie mit Kontinuumsanregungsquelle" zählte kürzlich zu den Höhepunkten der 8. Wissenschaftstage der Fachhochschule Lausitz.

    Der Einsatz des neuen hochauflösenden Continuum Source Atomabsorptionsspektrometers "contrAA700" ist von besonderer Bedeutung in der Lehre an der FH Lausitz. Hier soll den Studierenden neben fundierten theoretischen Grundlagen eine umfangreiche praktische Ausbildung an den modernsten Analysengeräten, sowie allen dazugehörigen Arbeitsgängen ermöglicht werden. Dies macht die Studierenden bereits während der Ausbildung mit Herangehensweisen und Arbeitstechniken der wissenschaftlichen Forschung vertraut.

    Weitere Informationen:
    Anja Rietig
    Fachhochschule Lausitz
    Fachbereich Bio-, Chemie- und Verfahrenstechnik
    Telefon: 03573 85-829
    E-Mail: arietig@fh-lausitz.de


    Weitere Informationen:

    http://www.fh-lausitz.de/fachbereiche/bcv.html - Internetseiten des Fachbereiches Bio-, Chemie- und Verfahrenstechnik der FH Lausitz


    Bilder

    Übergabe des hochauflösenden Continuum Source Atomabsorptionsspektrometers "contrAA700" (v. re.): der Präsident der FH Lausitz, Prof. Dr. Günter H. Schulz,  die Vertriebsleiterin der AnalytikJena AG, Angelika Hornischer, und der Projektleiter, Prof. Dr. Jörg Acker aus dem Fachbereich Bio-, Chemie- und Verfahrenstechnik der FH Lausitz.
    Übergabe des hochauflösenden Continuum Source Atomabsorptionsspektrometers "contrAA700" (v. re.): de ...
    Quelle: Foto: Witzmann/ FH Lausitz


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Chemie
    überregional
    Forschungsprojekte, Studium und Lehre
    Deutsch


     

    Übergabe des hochauflösenden Continuum Source Atomabsorptionsspektrometers "contrAA700" (v. re.): der Präsident der FH Lausitz, Prof. Dr. Günter H. Schulz, die Vertriebsleiterin der AnalytikJena AG, Angelika Hornischer, und der Projektleiter, Prof. Dr. Jörg Acker aus dem Fachbereich Bio-, Chemie- und Verfahrenstechnik der FH Lausitz.


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