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30.12.2008 17:30

IFW Dresden koordiniert neues EU-Projekt zur Chancengleichheit

Dr. Carola Langer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden

    Ein neues EU Projekt mit dem Titel "Improving the gender diversity management in materials research institutions" startet am 1. Januar 2009 unter der Koordination des Leibniz-Institutes für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) Dresden. Ziel des Projektes ist die Verbesserung der Chancengleichheit in Führungspositionen in Institutionen der Materialwissenschaften. Vorbildrollen und Fördermaßnahmen sollen dabei innerhalb eines europäischen Netzwerkes mit insgesamt 14 beteiligten Partnern aus 11 europäischen Ländern umgesetzt werden. Das Kick-off Meeting findet am 16. und 17. Januar 2009 am IFW Dresden statt.

    Ein neues EU Projekt mit dem Titel "Improving the gender diversity management in materials research institutions" startet am 1. Januar 2009 unter der Koordination des Leibniz-Institutes für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) Dresden. Inhalt des Projektes ist die Verbesserung der Chancengleichheit in Führungspositionen in Institutionen der Materialwissenschaften. Vorbildrollen und Fördermaßnahmen sollen dabei innerhalb eines europäischen Netzwerkes mit insgesamt 14 beteiligten Partnern aus 11 europäischen Ländern umgesetzt werden. Das Kick-off Meeting findet am 16. und 17. Januar 2009 am IFW Dresden statt.

    DIVERSITY - ist die Kurzbezeichnung eines neuen EU-Projektes zur Chancengleichheit, das vom IFW Dresden initiiert wurde und seit 1.1.2009 für drei Jahre von der EU gefördert wird. Übersetzen kann man den Projekttitel mit "Verbesserung der Geschlechtergerechtigkeit im Management von materialwissenschaftlichen Institutionen". Noch immer sind Frauen besonders in Führungspositionen von materialwissenschaftlichen Einrichtungen unterrepräsentiert. Teil des Projektes ist eine Datenerhebung in den beteiligten Partnerinstitutionen, um festzustellen, welche strukturellen Merkmale dafür verantwortlich sind.

    DIVERSITY kommuniziert Chancengleichheit in der Wissenschaft und möchte durch Entwicklung innovativer Strategien zu einer Verbesserung der aktuellen Situation beitragen. Die Projektpartner sind alle in unterschiedlichen Führungspositionen in Wissenschaft und Verwaltung tätig. Eine wichtige Rolle spielt auch ihre Einbettung in nationale oder europäische Organisationen, Netzwerke, in welche die neuen Impulse des Projektes als Vorbildrolle eingebracht werden.

    DIVERSITY ist multikulturell. Unter den 14 Partnern sind nicht nur führende Forschungseinrichtungen (Institute, Universitäten und Forschungszentren), sondern auch die europäische Plattform für Wissenschaftlerinnen (EPWS) und das Sächsische Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Damit ist Dresden als Standort zweimal im Projekt vertreten. Ebenso konnten bei zwei Projektpartnern (CNRS in Frankreich und Autonome Universität Barcelona) jeweils zwei teilnehmende Institute gewonnen werden. Neben Deutschland sind die Partnerländer Belgien, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Österreich, Schweden, Slowenien, die Slowakische Republik und Spanien. Ziel des Netzwerkes ist sowohl Erarbeitung als auch Einsatz neuer Strategien zur Verbesserung der Genderdiversität in Management- und Führungspositionen innerhalb der Materialwissenschaften.

    DIVERSITY möchte umsetzen und bewegen. Eine wichtige Grundlage des Projektes bildet die Europäische Charta für Forscher und der Verhaltenskodex für die Einstellung von Forschern. Die von der EU ausgearbeiteten Richtlinien sollen dazu dienen, dass Europa zukünftig als ein attraktiver und wettbewerbsfähiger Wissenschafts- und Forschungsstandort gilt. Die Empfehlungen umfassen u. a. auch Maßnahmen für verbesserte und transparentere Karriereaussichten sowie Chancengleichheitspolitik bei der Einstellung von Forschern, mit dem Ziel, ein ausgewogenes Verhältnis der Geschlechter auf allen Ebenen zu erreichen. Die teilnehmenden Institutionen übernehmen dabei Vorbildrollen in der Umsetzung der EU-Charta.

    Projektpartner:
    Prof. Dr. María Dolors BARÓ, Autonome Universität Barcelona (Spanien)
    Prof. Dr. Livio BATTEZATI, Universität Turin (Italien)
    Prof. Dr. Jean-Marie DUBOIS, Centre National de la Recherche Scientifique, Nancy (Frankreich)
    Prof. Dr. Dominique GIVORD, Centre National de la Recherche Scientifique, Grenoble (Frankreich)
    Dr. Nicole GROBERT, Universität Oxford (Großbritannien)
    Prof. Dr.-Ing. Horst HAHN, Forschungszentrum Karlsruhe (Deutschland)
    Prof. Dr. María Jesús IZQUIERDO BENITO, Autonome Universität Barcelona (Spanien)
    Dr. Maren JOCHIMSEN, European Platform of Women Scientists, Brüssel (Belgien)
    Prof. Dr. Uta KLEMENT, Chalmers Universität (Schweden)
    Prof. Dr. Spomenka KOBE, Jozef-Stefan Institut Ljubljana (Slowenien)
    Dr. Christina E. LEKKA, Universität Ioannina (Griechenland)
    Prof. Dr. Wolfgang MAYRHOFER, Wirtschaftsuniversität Wien (Österreich)
    Prof. Dr.-Ing. Oliver MORAVCÍK, Slowakische Technische Universität Trnava - Bratislava (Slowakische Republik)
    Rolf PFRENGLE, Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung, Dresden (Deutschland) - Koordinator von DIVERSITY
    Prof. Dr. Konrad SAMWER, Georg August Universität Göttingen (Deutschland)
    Dr. Eva-Maria STANGE, Sächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Dresden (Deutschland)

    Kontakt:

    Rolf Pfrengle
    Kaufmännischer Direktor des IFW Dresden
    Koordinator des Projektes DIVERSITY
    r.pfrengle@ifw-dresden.de
    Tel. (0351) 46 59 200

    Prof. Mariana Calin
    IFW Dresden
    m.calin@ifw-dresden.de
    Tel. (0351) 46 59 613

    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
    Dr. Carola Langer
    IFW Dresden
    Tel.: (0351) 46 59 234
    c.langer@ifw-dresden.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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