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14.01.2009 17:18

Kooperationspartner von der TU Lipezk forschen an der FH Lausitz

Ralf-Peter Witzmann Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fachhochschule Lausitz

    Dr. Igor Tsyganov von der Technischen Universität Lipezk ist gegenwärtig mit den Studentinnen Inna Kotova und Ekaterina Lutova an der Fachhochschule Lausitz zu Gast. Während ihres zehntägigen Aufenthaltes, der am 16. Januar 2009 endet, führen sie in den modernen Laboren des Fachbereiches Informatik/ Elektrotechnik/ Maschinenbau Untersuchungen im Rahmen der Diplomarbeiten der beiden Studentinnen durch.

    Die beiden 22-Jährigen stehen an der Physikalisch- Technologischen Fakultät der TU Lipezk kurz vor dem Abschluss ihres Studiums in der Fachrichtung Physik der Metalle. Während Ekaterina Lutova ihre Diplomarbeit zum Thema "Untersuchungen des Hydoxylapatitwachstums auf der modifizierten Titanoberfläche" verfasst, hat Inna Kotova das Thema "Struktur, mechanische und korrosive Eigenschaften des Titans nach der Implantation mit alpha-stabilisierenden Elementen" gewählt. Ziel der Arbeiten ist die Verbesserung der Langzeitstabilität von medizinischen Implantaten, zum Beispiel künstlichen Hüft- oder Kniegelenken, die im menschlichen Körper eingesetzt werden.

    Die russischen Gäste von der TU Lipezk forschen im Rahmen des Programms "Ostpartnerschaften" des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an der FH Lausitz in Senftenberg, das beide Hochschulen auch mit dem Moskauer Energetischen Institut verbindet. Lipezk ist Partnerstadt von Cottbus. Im Februar 2008 schlossen die TU Lipezk und die FH Lausitz einen Kooperationsvertrag, und im September 2008 reiste eine Delegation von 14 Studierenden des Maschinenbaus der FH Lausitz unter Leitung von Prof. Dr. Peter Biegel zu einem binationalen Workshop an die TU Lipezk. Dr. Igor Tsyganov wiederum gestaltete mit einem Vortrag im November vergangenen Jahres die 8. Wissenschaftstage der FH Lausitz mit.

    Im Zuge ihres derzeitigen Aufenthaltes in Deutschland besuchten die russischen Gäste neben der wissenschaftlichen Arbeit an der FH Lausitz die Städte, Berlin und Dresden mit der dortigen Technischen Universität. Sie lernten den winterlichen Spreewald in Lübbenau und die Spreewaldtherme in Burg kennen und erlebten am 20. Januar das Konzert des Akademischen Orchesters der Fachhochschule Lausitz, Collegium musicum, im Konservatorium Cottbus.

    "Das hat uns sehr gut gefallen", erklärt Dr. Tsyganov. "Wir sind sowohl mit dem wissenschaftlichen als auch mit dem kulturellen Programm sehr zufrieden, ebenso mit unserer Unterkunft im Studentenwohnheim in Cottbus. Außerdem konnten wir in Deutschland einen echten russischen Winter erleben", fügt er schmunzelnd hinzu. "Insbesondere bei Herrn Prof. Dr. Peter Biegel, Frau Prof. Dr. Eva Hille und dem Labormitarbeiter Herrn Roland Bahrig sowie bei Herrn Dr. Bodo Wolf und natürlich bei Frau Marina Lewandrowski vom Akademischen Auslandsamt bedanken wir uns für die Unterstützung", fährt Dr. Tsyganov fort. Abschließend wird er sich gemeinsam mit den Studentinnen und Professor Biegel im Beckmann Institut für Technologieentwicklung in Oelsnitz mit dem Plasmapolieren befassen.


    Bilder

    Bei der Arbeit am Mikrohärtemesser im Werkstoffprüflabor des Studiengangs Maschinenbau der FH Lausitz in Senftenberg (v. li.): die Studentinnen Ekaterina Lutova und Inna Kotova mit Dr. Igor Tsyganov von der TU Lipezk und dem Labormitarbeiter der FH Lausitz, Roland Bahrig.
    Bei der Arbeit am Mikrohärtemesser im Werkstoffprüflabor des Studiengangs Maschinenbau der FH Lausit ...
    Quelle: Foto: Witzmann/ FH Lausitz


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Maschinenbau, Medizin, Physik / Astronomie, Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Kooperationen, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

    Bei der Arbeit am Mikrohärtemesser im Werkstoffprüflabor des Studiengangs Maschinenbau der FH Lausitz in Senftenberg (v. li.): die Studentinnen Ekaterina Lutova und Inna Kotova mit Dr. Igor Tsyganov von der TU Lipezk und dem Labormitarbeiter der FH Lausitz, Roland Bahrig.


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