idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
22.01.2009 13:34

Hochschullehrer aus aller Welt zu Gast in Leipzig und Berlin

Nora Neuwinger Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.

    DAAD-Gastdozentenreise vom 20. bis 23. Januar 2009

    Bonn, 22.01.2009. Was haben ein brasilianischer Soziologe, ein indischer Mathematiker, eine Psychologin aus Singapur und ein Ingenieur aus Palästina gemeinsam? Alle vier haben im Laufe ihres akademischen Werdegangs den Weg nach Deutschland gefunden und sind ihrem ehemaligen Gastland über viele Jahre treu geblieben. Dank des DAAD-Gastdozentenprogramms werden diese Kontakte nun weiter gefestigt.

    Die vier Hochschullehrer gehören zu einer Gruppe von fünfzehn DAAD-Gastdozenten, die in diesen Tagen eine Reise nach Leipzig und Berlin unternehmen. Neben Hochschulbesuchen steht ein Treffen im Berliner Büro des DAAD und ein Gespräch im Bundesministerium für Bildung und Forschung auf dem Programm.

    "Deutschland ist meine zweite Heimat", sagt Panamalai R. Parthasarathy vom Indian Institute of Technology Madras. Das prestigeträchtige IIT Madras, an dem er lehrt, wurde vor 50 Jahren mit deutscher Unterstützung gegründet. Parthasaraty, der nach Lehraufenthalten in Kaiserslautern, Tübingen und Osnabrück derzeit in Karlsruhe als Gastdozent tätig ist, freut sich, dass inzwischen auch deutsche Studierende den Weg nach Indien finden: "Die Saat, die Sie gesät haben, ist zu einem großen Baum herangewachsen", sagt er. Da ist es natürlich Ehrensache, dass er sich persönlich um die Betreuung der jungen Deutschen vor Ort kümmert.

    Auch Ai-Girl Tan aus Singapur und Karim A. Tahboub aus Palästina sind dem Studienstandort Deutschland verbunden. Sie gehören zu dem knappen Drittel aller DAAD-Gastdozenten, die schon mehrfach in Deutschland waren und entsprechend fließend Deutsch sprechen. Dies gilt auch für den aus Brasilien stammenden Sérgio Costa, der nach seiner Gastdozentur in Flensburg als Professor an das Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin berufen wurde und so sein ehemaliges Gastland zur Heimat gemacht hat. Wie ihre Kolleginnen und Kollegen aus Australien, Japan, Russland und einer Reihe anderer Länder freuen sie sich über die Gelegenheit, sich mit deutschen Hochschullehrern über Lehre, Projekte und Reformen im Wissenschaftsbetrieb auszutauschen.

    Das DAAD-Gastdozentenprogramm wurde 1997 ins Leben gerufen, um auch deutschen Studierenden, die keinen Auslandsaufenthalt absolvieren, internationale Erfahrungen im Rahmen ihres Studiums zu ermöglichen. Bis heute wurden in dem Programm, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird, mehr als 1.200 Gastdozenten aus 85 Ländern mit einer Gesamtsumme von knapp 35 Millionen Euro gefördert.

    Kontakt:
    Christiane Schmeken
    DAAD, Referat Internationalisierung von Studium und Lehre
    Tel: 0228 / 882-658
    E-Mail: schmeken@daad.de

    Leiterin Presse- und
    Öffentlichkeitsarbeit
    Francis Hugenroth
    Tel: 0228 / 882-454
    Fax: 0228 / 882-659
    E-Mail: presse@daad.de
    www.daad.de
    Kennedyallee 50
    D - 53175 Bonn


    Weitere Informationen:

    http://www.daad.de/portrait/presse/pressemitteilungen/2009/3_komplette_Pressemap... - komplette Pressemappe


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Studium und Lehre, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).