Neuer Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg ab 1. April 2009 wird Hans-Peter Liebig, Rektor der Universität Hohenheim; stellvertretender Vorsitzender wird Horst Hippler, Rektor der Universität Karlsruhe
Die Rektoren und Präsidenten der baden-württembergischen Universitäten haben einstimmig einen neuen Vorstand gewählt: zum Vorsitzenden der Landesrektorenkonferenz für die Amtszeit vom 01.04.2009 bis 31.03.2011 wurde am 30. Januar der Rektor der Universität Hohenheim, Professor Hans-Peter Liebig, gewählt. Stellvertretender Vorsitzender wird der Rektor der Universität Karlsruhe, Professor Horst Hippler.
Als Schwerpunkt seiner künftigen Tätigkeit bezeichnete der neugewählte Vorsitzende den Hochschulausbau im Zuge der steigenden Studierendenzahlen sowie des doppelten Abiturjahrgangs im Jahr 2012.
Ebenfalls müsse man sich mit der Fortführung der Exzellenzinitiative wie auch der im Land geplanten Neustrukturierung der Hochschulfinanzierung befassen. Auch die Wirtschaft will der neue Vorsitzende mit ins Boot holen. Dies gelte insbesondere, weil man mit den Studiengebühren den Studierenden eine Beteiligung an der Hochschulfinanzierung abverlange. Die Wirtschaft, die auf gut ausgebildete Absolventen angewiesen sei, müsse sich auch für die Hochschulen in der Pflicht fühlen.
Eine klare Absage erteilte Hans-Peter Liebig einer zu starken Orientierung an der Wirtschaft. Man wolle auf die Bedürfnisse der Wirtschaft eingehen, sie aber nicht zum alleinigen Maßstab nehmen. Die Universitäten müssten auch Freiräume für die Grundlagenforschung bieten sowie mit den Kompetenzen ihrer Wissenschaftler am gesellschaftlichen Dialog mitwirken.
Hans-Peter Liebig, Jahrgang 1945, studierte Agraringenieurwesen in Berlin und promovierte und habilitierte an der Universität Hannover. Seit 1991 ist er Professor für Gemüsebau an der Universität Hohenheim. Dort wurde er im Jahr 2001 zum 1. Vizepräsidenten, im Jahr 2002 zum Rektor gewählt. Seine Wiederwahl zum Hohenheimer Rektor erfolgte im Jahr 2008. Seit 2006 amtierte er auch als stellvertretender Vorsitzender der LRK.
Horst Hippler, Jahrgang 1946, studierte Physik an der Universität Göttingen und promovierte an der École polytechnique fédérale de Lausanne; er wurde in Göttingen habilitiert. Im Oktober 1993 erhielt er den Ruf auf eine C4-Professur an die Fakultät für Chemie der Universität Karlsruhe. Seit 2002 wurde er dort zum Rektor gewählt und 2006 im Amt bestätigt. Er ist außerdem Gründungspräsident des Zusammenschlusses der technischen Universitäten in Deutschland, der TU 9, und war Sprecher der Gruppe der Universitäten in der Hochschulrektorenkonferenz.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
regional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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