idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
02.02.2009 12:25

Forum Bioethik: Gesundheitsvorsorge. Rechtliche und ethische Aspekte der Präventivmedizin

Ulrike Florian Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Ethikrat

    Vorträge mit anschließender Diskussion

    Öffentliche Abendveranstaltung des Deutschen Ethikrates

    Mittwoch, 25. Februar 2009, 18:00 Uhr s. t.
    dbb forum berlin, Atrium I + II
    Friedrichstraße 169/170, 10117 Berlin
    (U6 Französische Straße)

    Anmeldung erforderlich bis zum 18. Februar 2009
    telefonisch unter 030/20370-242
    per Fax unter 030/20370-252
    per E-Mail unter forumbioethik@ethikrat.org.

    Bei Bedarf stehen für Hörgeschädigte während der Veranstaltung Kommunikationshilfen zur Verfügung.

    Begrüßung
    Prof. Dr. jur. Edzard Schmidt-Jortzig, Vorsitzender des Deutschen Ethikrates

    Vorträge
    PD Dr. med. Julika Loss, Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften der Universität Bayreuth
    Dr. phil. Harald Schmidt, Nuffield Council on Bioethics, London
    Prof. Dr. jur. Stefan Huster, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungsrecht mit besonderer Berücksichtigung des Sozialrechts der Ruhr-Universität Bochum

    Moderation
    Prof. Dr. med. Bettina Schöne-Seifert, Mitglied des Deutschen Ethikrates

    Zum Thema
    Mit den Diskussionen um eine Nährwertampel, das Rauchverbot oder die Bonussysteme der Krankenkassen für eine gesunde Lebensweise rückt die Präventivmedizin immer mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Es geht darum, einer möglichen Erkrankung durch die Beseitigung der angenommenen Ursachen oder die Verringerung von Risikofaktoren zuvorzukommen und Gesundheit zu fördern. Ziel ist die Erhaltung von Lebensqualität bis ins Alter. Die Stärkung der Eigenverantwortung ist hierbei ein wichtiger Aspekt.
    Neben der individuellen Prävention sollen insbesondere Maßnahmen gestärkt werden, die die Rahmenbedingungen in sozialen Brennpunkten, Schulen, Kindergärten und Betrieben verändern können.
    Prävention spielt sowohl in Bezug auf die demographische Entwicklung und den damit verbundenen Anstieg chronischer Krankheiten als auch hinsichtlich der Förderung der gesundheitlichen Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen eine Rolle.
    Mit der Prävention sind verschiedene Fragen verbunden, etwa:

    - Welche Möglichkeiten der Einflussnahme gibt es und wen erreichen sie?
    - Wie verhalten sich Eigenverantwortung und staatliche Intervention zueinander?
    - Welche ethischen Bedenken gibt es?
    - Unter welchen Bedingungen sind Präventionsmaßnahmen angemessen und sozial gerecht?

    PD Dr. Julika Loss, akademische Oberrätin am Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften der Universität Bayreuth, wird in ihrem Vortrag aus medizinischer Sicht in die Thematik einführen, Dr. Harald Schmidt, Assistent Director am Nuffield Council on Bioethics, London, wird auf die ethischen Aspekte eingehen und Prof. Dr. Stefan Huster vom Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungsrecht mit besonderer Berücksichtigung des Sozialrechts der Ruhr-Universität Bochum wird über die rechtlichen Fragen sprechen. Daran schließt sich eine Diskussion mit Mitgliedern des Deutschen Ethikrates und dem Publikum an.
    Durch die Veranstaltung führt Prof. Dr. Bettina Schöne-Seifert, Mitglied des Deutschen Ethikrates.


    Weitere Informationen:

    http://www.ethikrat.org/de_veranstaltungen/fb_zum_thema_2009-02-25.php


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin, Philosophie / Ethik
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).