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04.02.2009 09:33

Jetzt bewerben: Förderpreis die beste klinisch-epidemiologische Arbeit zur Prävention

Dipl.-Biol. Heike Thiesemann-Reith Pressearbeit
Stiftung Präventive Pädiatrie

    Die Stiftung Präventive Pädiatrie vergibt für herausragende wissenschaftliche Leistungen einen Förderpreis für die beste klinisch-epidemiologische Arbeit zur Prävention. Bitte reichen Sie Ihr Projekt in Form eines abstracts unter http://www.nationale-impfkonferenz.de ein. Der Preis ist mit 1.000 EUR dotiert.

    Ausgezeichnet werden sollen in erster Linie auf Nachhaltigkeit angelegte, wissenschaftliche Projekte, in denen Strukturen speziell zum Thema "Infektionsepidemiologie" als valide Basis für konkrete gesundheitspolitische Entscheidungen geschaffen werden. Exzellente, innovative Ideen zur Prävention und deren Vermittlung in der Gesellschaft stehen dabei im Fokus.

    Die Stiftung Präventive Pädiatrie lädt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit entsprechenden Projekten ein, sich um den Preis zu bewerben. Bitte reichen Sie Ihr Projekt in Form eines abstracts unter http://www.nationale-impfkonferenz.de ein. Der Preis ist mit 1.000 EUR dotiert. Über die Preisvergabe entscheidet der Stiftungsrat der Stiftung Präventive Pädiatrie auf Vorschlag des Abstract-Komitees. Die Verleihung des Preises erfolgt im Rahmen der 1. Nationalen Impfkonferenz.

    Gründer und Vorsitzender des Stiftungsrates ist Univ.-Prof. Dr. F. Zepp, Mainz. Weitere Informationen über die Arbeit der Stiftung finden Sie auf unserer Homepage (http://www.spp-gz.de).

    HINTERGRUND
    Der Förderpreis der Stiftung Präventive Pädiatrie für besonders herausragende Leistungen von Nachwuchswissenschaftlern um die Prävention wurde im November 2008 erstmals vergeben an

    Frau Dr. med. Friederike Schone

    für ihre ausgezeichnete Inauguraldissertation mit dem Titel "Perioperatives Management bei Kindern mit Fallot`scher Tetralogie". Die 28-jährige Nachwuchswissenschaftlerin des Klinikums für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Marienhospital Aachen nahm den Preis 4. November 2008 im Rahmen einer Feierstunde in Mainz vom Vorsitzenden, Herrn Professor Fred Zepp, und dem Vorstand, Herrn Dr. Jürgen Hippchen, entgegen.

    Bei jedem Zehnten angeborenen Herzfehler handelt es sich um eine so genannte Fallot`sche Tetralogie. Insgesamt kommt etwa eines von 4.250 Kindern mit dieser Fehlbildung auf die Welt. Sie besteht aus vier Komponenten:
    - einer Verengung des Ausgangstraktes der rechten Herzkammer zur Lunge (Pulmonalstenose),
    - einem Loch in der Scheidewand zwischen den Herzkammern (Ventrikelseptumdefekt),
    - einer über der Herzscheidewand reitenden Aorta sowie
    - ein nachfolgender die Herztätigkeit behindernder Zuwachs der Muskelmasse des rechten Herzens (Rechtsherzhypertrophie).

    Durch die Mischung von sauerstoffarmem Blut mit dem aus der Lunge zurückkehrenden sauerstoffreichen Blut entsteht ein Sauerstoffmangel im Körperkreislauf. Behandelt wird in der Regel durch eine Operation, mit der eine möglichst normale Anatomie des Herzens hergestellt wird.

    Dr. Schone hat die Risikofaktoren, die Besonderheiten des Patientenkollektivs, den Verlauf der Operation und die Zeit nach der Operation genau daraufhin untersucht, welchen Einfluss sie auf den Erfolg der Behandlung haben. Sie kam dabei zu wissenschaftlich wegweisenden Erkenntnissen. Viel diskutiert wurde bisher beispielsweise, in welchem Alter am besten operiert wird. Wie Dr. Schone jedoch herausfand, ist das Alter des Kindes bei der Operation nicht allein entscheidend für deren Erfolg. Die meisten Kinder wurden im Alter von etwas über einem Jahr operiert. Einen großen Einfluss hat jedoch, ob das Kind an weiteren Fehlbildungen oder Erkrankungen leidet. Dadurch verlängert sich oft die Dauer der Operation, was wiederum ein größeres Risiko für Komplikationen nach sich zieht.

    Die exzellenten Ergebnisse der Doktorarbeit von Dr. Schone stellen einen wichtigen Beitrag dar, um die Versorgung von Kindern mit Fallot`scher Tetralogie im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz weiter zu verbessern.

    Kontakt und Information Förderpreis:

    Ulf Arnold-Fabian
    Stiftung Präventive Pädiatrie
    Tel.: 06131/39-34567
    Fax: 06131/39-34181
    E-Mail: arnold-fabian@medizin.uni-mainz.de


    Weitere Informationen:

    http://www.nationale-impfkonferenz.de Website der 1. Nationalen Impfkonferenz
    http://www.spp-gz.de Hompage der Stiftung Präventive Pädiatrie


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Medizin
    überregional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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