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08.02.2001 11:04

Stiftungsprofessur zu Ehren von Hans-Georg Gadamer an der Universität Heidelberg gegründet

Dr. Michael Schwarz Kommunikation und Marketing
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

    Karl-Heinz Bohrer erster Gadamer-Professor im Juni 2001 - Mit der Professur ehrt das Philosophische Seminar den bedeutenden zeitgenössischen Philosophen Hans-Georg Gadamer, der am 11. Februar 2001 seinen 101. Geburtstag feiert

    Mit einer Stiftungsprofessur ehrt das Philosophische Seminar der Universität Heidelberg Prof. Dr. Hans-Georg Gadamer, der am 11. Februar 2001 seinen 101. Geburtstag feiert. Gadamer ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Philosophen und lehrt seit 1949 in Heidelberg. Mit dem Sommersemester 2001 wird am Philosophischen Seminar eine Hans-Georg Gadamer-Stiftungsprofessur für Geisteswissenschaften für zunächst drei Jahre eingerichtet sein. Die Gadamer-Professur ist durch großzügige Unterstützung des Stiftungsfonds der Deutschen Bank, des Wissenschaftsministeriums Baden-Württemberg und der Universität Heidelberg ermöglicht worden.

    Jeweils im Sommersemester wird ein international renommierter Geisteswissenschaftler zu einer Reihe von Gastvorträgen eine zeitlang in Heidelberg anwesend sein. Der erste Gadamer-Professor wird im Juni 2001 Karl-Heinz Bohrer (Bielefeld/Paris) sein. Der Literaturwissenschaftler Bohrer ist einer der streitbaren Intellektuellen der Republik und nicht zuletzt als Herausgeber des Merkur ein engagierter Beobachter unserer Zeit. Er wird in Heidelberg auch zu aktuellen ästhetischen und kulturellen Problemen Stellung nehmen.

    Jeweils im Wintersemester wird sich ein größer dimensioniertes wissenschaftliches Symposion mit dem Stand der Philosophischen Hermeneutik in unserer Zeit auseinandersetzen. Grundfragen der politischen Theorie, der Ästhetik und der Metaphysik sollen hier im Mittelpunkt stehen. Vom 17. bis 18. Februar 2001 wird im Rahmen der Gadamer-Professur eine erste Arbeitstagung über "Liberalismus und Institutionen" stattfinden.

    Mit der Stiftungsprofessur wird ein weiteres Signal für die große Tradition der Heidelberger Geisteswissenschaften gesetzt, für die an vorderster Stelle der Name Hans-Georg Gadamers steht.

    Rückfragen bitte an:
    Dr. Guido Kreis
    Philosophisches Seminar der Universität Heidelberg
    Tel. 06221 543522, Fax 542278
    Guido.Kreis@urz.uni-heidelberg.de

    Eine Laudatio zum 101. Geburtstag von Hans-Georg Gadamer kann unter derselben Adresse zur Veröffentlichung angefordert werden (Prof. Dr. Jens Halfwassen, Heidelberg: Gadamer und die Aktualität der Griechen).

    Dr. Michael Schwarz
    Pressesprecher der Universität Heidelberg
    Tel. 06221 542310, Fax 542317


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Philosophie / Ethik, Religion
    überregional
    Organisatorisches, Studium und Lehre
    Deutsch


     

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