Lungenkrebs stellt die häufigste Todesursache unter den Krebskrankheiten dar. Beim Lungenkrebskongress 2009 informieren und diskutieren Wissenschaftler und Ärzte den aktuellen Forschungsstand der Therapiemöglichkeiten beim Lungenkarzinom.
Am kommenden Samstag, 7. Februar 2009, treffen sich nationale Experten zum Frankfurter Lungenkrebskongress 2009. Der dritte Frankfurter Kongress dieser Art hat das Ziel, Ärzte, Wissenschaftler und andere betreuende Berufsgruppen von Lungenkrebspatienten zum Austausch anzuregen und zu vernetzen. "Die Kooperation aller beteiligten Fachdisziplinen ist bei fast jeder Erkrankung äußerst wichtig. Auch die Herausforderung Lungenkarzinom kann nur mit vereinten Kräften zum besten Nutzen des Patienten bewältigt werden", erläutert der wissenschaftliche Leiter des Symposiums und Sprecher des Schwerpunktes Thoraxonkologie im Universitätszentrum für Tumorerkrankungen (UCT) am Klinikum der J.W. Goethe-Universität, Prof. Dr. T.O.F. Wagner.
Neben Prof. Wagner zeichnen sich Prof. Dr. Elke Jäger vom Krankenhaus Nordwest sowie Dr. Wolfgang Gleiber, Medizinische Klinik I, Abteilung Pneumologie und Allergologie am Universitätsklinikum für die wissenschaftliche Leitung des Kongresses verantwortlich.
Mit mehr als 40.000 Todesfällen pro Jahr stellt das Lungenkarzinom eine immense Herausforderung für Betroffene, Angehörige und alle Akteure im Gesundheitswesen dar.
Die Vielschichtigkeit der Anforderungen und Möglichkeiten bei der Therapie eines Lungenkarzinoms wird auf dem Kongress erörtert. Die Themen reichen von Optionen der Vorsorgeuntersuchungen über Fallvorstellungen bis hin zu den zukünftigen Therapieentwicklungen. Hierbei werden die "Biologicals", die neuen Hoffnungsträger der medikamentösen Therapie genauso dargestellt wie die individualisierte Therapiestrategie, welche die Besonderheiten jedes einzelnen Tumors zu berücksichtigen versucht. Als wichtige Basis für eine gemeinschaftliche Betreuung von Tumorpatienten in einem großen Team gilt die Etablierung von Patientenpfaden, die von allen Beteiligten mitgetragen und umgesetzt werden. "Darunter verstehen wir die möglichst exakte Festlegung des Behandlungsablaufs eines Patienten, der auch auf außerplanmäßige Fälle vorbereitet. Wir haben deshalb unsere Vorgehensweisen auf die häufigsten Probleme und auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse ausgerichtet. Damit können wir jedem Patienten die bestmögliche Therapie zusichern - unabhängig davon, ob er nun zuerst einen Chirurgen oder Internisten aufgesucht hat; und oft genug besteht der bessere Weg aus einer Kombination der verschiedenen Therapieangebote", resümiert Prof. Wagner.
Frankfurt am Main, 6. Februar 2009
Für weitere Informationen:
Prof. Dr. T.O.F. Wagner
Medizinische Klinik I
Leiter des Schwerpunktes Pneumologie und Allergologie
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fon: (0 69) 63 01 - 63 36
Fax: (0 69) 63 01 - 63 35
E-Mail: t.wagner@em.uni-frankfurt.de
Ricarda Wessinghage
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fon: (0 69) 63 01 - 77 64
Fax: (0 69) 63 01 - 8 32 22
E-Mail: ricarda.wessinghage@kgu.de
Internet: www.kgu.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Medizin
regional
Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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