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11.02.2009 13:46

Neues Cluster unterstützt Unternehmen der regionalen Energie-Branche

Anna-Kristina Wassilew Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF

    Das Cluster "Regenerative Energien in Sachsen-Anhalt" nimmt heute in Magdeburg seine Arbeit auf. Der Zusammenschluss von regionalen Unternehmen und Forschungseinrichtungen soll die Branche stärken und die Spitzenposition des Bundeslandes im Bereich der erneuerbaren Energien ausbauen. Das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit fördert das Vorhaben mit 500 000 Euro.

    Wind, Wasser, Sonne und vor allem Biomasse: Die regenerativen Energien bergen ein enormes Potenzial. Diese natürlichen Schätze eignen sich hervorragend, um ihre Kräfte effizient und umweltfreundlich in Energie umzuwandeln. Dies betonte Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff während der Eröffnungsveranstaltung im Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF: "Sachsen-Anhalt hat beste Voraussetzungen. Bei den erneuerbaren Energien, insbesondere bei Windkraft und Photovoltaik, sind wir in Deutschland weit vorn. Diese Spitzenposition wollen wir mit der Clusterinitiative weiter ausbauen, um regionale Unternehmen noch wettbewerbsfähiger zu machen."
    Ziel des Clusters "Regenerative Energien in Sachsen-Anhalt" ist es, die Aktivitäten von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen der Energiebranche zu bündeln. Die Partner profitieren aufgrund der engen Zusammenarbeit besonders von Technologietransfer und Wissensaustausch. Das Engagement richtet sich intensiv auf die Akquise von Projekten und Investoren und deren Unterstützung bei ihrer Ansiedlung in Sachsen-Anhalt. Dabei konzentriert sich das Clustermanagement insbesondere auf die Bereiche der energetischen Nutzung von Biomasse und Bioabfallstoffen, den Windkraftanlagenbau und die Photovoltaik. "Allein mit Biomasse lassen sich zukünftig zehn Prozent des Weltenergiebedarfs decken. Dieses Potenzial müssen wir unbedingt ausschöpfen", fordert Prof. Zbigniew Styczynski vom Zentrum für Regenerative Energien (ZERE e.V.). Gemeinsam mit der Agentur für Technologie-transfer und Innovationsförderung GmbH Anhalt wurde der Verein mit dem Clustermanagement beauftragt. Die Initiatoren laden engagierte Unternehmen und Einrichtungen zur aktiven Mitarbeit ein. Für die Branche in Sachsen-Anhalt eröffnet das Cluster vielversprechende Perspektiven, um sich erfolgreich auf dem Weltenergiemarkt zu positionieren.

    Ansprechpartner:
    Prof. Zbigniew Styczynski
    ZERE e.V. - Zentrum für Regenerative Energien Sachsen-Anhalt e.V.
    c/o Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
    Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik FEIT
    Institut für Elektrische Energiesysteme IESY
    Universitätsplatz 2
    39106 Magdeburg

    Tel. 0391 / 6718866
    E-mail: Sty@ovgu.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Elektrotechnik, Energie, Geowissenschaften, Tier- / Agrar- / Forstwissenschaften
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Kooperationen
    Deutsch


    Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten im Cluster "Regenerative Energien Sachsen-Anhalt" Hand in Hand. Auf diese Weise profitieren Unternehmen von neuesten technologischen Entwicklungen.


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    Enercon produziert am Standort Magdeburg Windenergieanlagen. Regenerative Energien haben im Vergleich zu fossilen Energieträgern wie Kohle oder Erdöl zwei wichtige Vorteile: Sie sind immer wieder verfügbar. Ihre energetische Nutzung erzeugt zudem keine klimaschädlichen Emissionen.


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