Dr. Doris Holtmann erhielt am 2. Februar in Leipzig für Ihre Dissertation den Kommunalwissenschaftlichen Preis der Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung. Doris Holtmann promovierte 2007 an der Universität Flensburg bei Prof. Dr. Wenzel Matiaske, der mittlerweile an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg lehrt und forscht.
In ihrer Dissertation "Funktionen und Folgen von Leistungsbeurteilungen - eine Studie zur Einführung eines personalwirtschaftlichen Instrumentariums in öffentlichen Organisationen" untersuchte Doris Holtmann wie sich die Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern ändern, wenn neue personalwirtschaftliche Instrumente eingeführt werden, beispielsweise leistungsbezogene Gehälter. Die Wissenschaftlerin fand heraus, dass neben den gewünschten Effekten auch unerwünschte Effekte auftreten, wie etwa Phänomene des Motivationsverlustes.
In ihrer Arbeit berücksichtigte Doris Holtmann sowohl die Interessenlagen der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer. So untersuchte sie zum einen den Modernisierungs- und Rationalisierungsgedanken, zum anderen den Anspruch auf sozialverträgliche Arbeitsbedingungen. Für ihre wegweisende Übersicht zu allen wesentlichen Aspekten von Personal- und Leistungsbeurteilungen und zu den geltenden Regelungen für Leistungsvergütungen im deutschen öffentlichen Dienst wurde ihre Arbeit vom Institut für Urbanistik Berlin ausgewählt und von der Stiftung ausgezeichnet.
1999 wurde erstmals der Kommunalwissenschaftliche Preis der Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung verliehen. Der Preis für innovative Arbeiten auf dem Gebiet der Kommunalpolitik und Verwaltung unterstützt junge Soziologen, Wirtschaftswissenschaftler, Philosophen und Juristen. Er ist mit 1500 Euro dotiert.
Kontakt: Prof. Dr. Wenzel Matiaske, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, Tel.: 040 6541-3800 / -2232, E-Mail: matiaske@hsu-hh.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft
regional
Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch

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