Die Staatssekretärin des rheinland-pfälzischen Justizministeriums, Beate Reich, stattete der Fachhochschule am Umwelt-Campus Birkenfeld in Begleitung von Staatsanwalt Alexander Ahnelt vor Kurzem einen Besuch ab, um Informationen über erste Erfahrungen mit dem Bachelor-Studiengang "Wirtschafts- und Umweltrecht" zu erhalten.
Von Daniela Haubrich, Umwelt-Campus Birkenfeld.
Hintergrund sind aktuelle Überlegungen auch an den juristischen Fakultäten der Universitäten Bachelor-Studiengänge einzuführen. Am Umwelt-Campus ist es bereits seit dem Wintersemester 2005/2006 möglich, einen Bachelor-Abschluss im Wirtschafts- und Umweltrecht (LL. B.) zu erlangen.
Nach der Begrüßung durch den Vizepräsidenten Prof. Dr. Tilman Cosack, stellte der Dekan des Fachbereiches Umweltwirtschaft/-recht, Prof. Dr. Klaus Helling, den Campus und dessen Konzept vor. Anschließend erläuterte Prof. Dr. Michler (Prodekan) den Aufbau des Bachelor-Studienganges "Wirtschafts- und Umweltrecht" sowie des Master-Studienganges "Europäisches Wirtschaftsrecht" und leitete somit eine offene Diskussion über bereits gemachte Erfahrungen und Zukunftsprognosen eines juristischen Bachelor-Studienganges ein. An der Diskussion beteiligt waren zudem Prof. Dr. Immenga und Prof. Dr. Schmidt sowie Bachelor-Studierende des 3. und 7. Semesters.
Staatssekretärin Reich zeigte sich besonders interessiert daran, welche beruflichen Einsatzgebiete den Bachelor-Absolventen zur Verfügung stehen. Hier wurde insbesondere auf die Bereiche Wirtschaftsprüfung, Steuerrecht und Insolvenzrecht hingewiesen, in denen auch bereits Diplom-Wirtschaftsjuristen in der Vergangenheit erfolgreich Fuß fassen konnten. Positiv hervorgehoben wurde unter anderem die Entscheidung, das Modell eines 7-semestrigen Studiengangs gewählt zu haben, um den Studierenden möglichst viele Kenntnisse vermitteln zu können. Zum Abschluss der Gesprächsrunde betonte Reich, viele gute Ideen und Anregungen mitnehmen zu können. Spannend bleibt jedoch weiter, ob ein juristischer Bachelor-Abschluss tatsächlich die Staatsexamina an den juristischen Universitäten ablösen wird.
Weitere Informationen
Dipl.-WI (FH) Daniela Haubrich
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 06782/17-1843 / Fax: -1396
d.haubrich@umwelt-campus.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
regional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

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