Neue Textilien und die Informationstechnologie eröffnen Chancen zur Entwicklung einer neuen Generation von Schutzkleidung für die Feuerwehr, die weit über die bisherigen Standards hinausgeht. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gehört zu den Projektpartnern von SAFE (Semipermeable Anzüge für Einsatzkräfte). Dabei soll Schutzkleidung entstehen, die eine bessere Schutzwirkung hat, einen höheren Tragekomfort bietet und Schadstoffe optimal bindet. Zugleich lassen sich über integrierte Sensoren die Einsatzkräfte orten, deren Vitalparameter wie Puls oder Atemfrequenz überwachen und die Umgebungsbedingungen am Einsatzort erfassen.
Im Projektverbund führt die BAuA Untersuchungen zur Ergonomie und Gebrauchstauglichkeit der Schutzkleidung durch. Für die Untersuchungen sucht die BAuA aktive Feuerwehrleute zwischen 18 und 60 Jahren aus dem Großraum Dortmund, die als Versuchspersonen eigene Erfahrungen in die Entwicklung eines neuen Schutzanzuges einbringen möchten. Neben körperlicher und geistiger Fitness sollte bei den Männern oder Frauen eine gültige Arbeitsmedizinische Untersuchung nach Grundsatz G 26/3 vorliegen. Die Versuche finden nach Absprache im Zeitraum zwischen April und November 2009 statt und dauern jeweils zwei mal sechs Stunden. Die Versuchspersonen erhalten eine Aufwandsentschädigung von 10 Euro pro Stunde und Fahrtkosten.
Weitere Informationen beim Fachbereich "Produkte und Arbeitssysteme" der BAuA, Tobias Bleyer, Tel.: 0231.90 71 25 20, Fax: 0231.90 71 22 94 oder E-Mail: bleyer.tobias@baua.bund.de.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Psychologie, Werkstoffwissenschaften
regional
Forschungsprojekte
Deutsch

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