idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
25.02.2009 11:17

Leben mit dem Tod in der Antike

Jens Panse Pressestelle
Universität Erfurt

    Religionswissenschaftler, Historiker und Philologen laden zur 3. Werkstatt Schule-Universität ein

    Der Tod ist ein Problem der Lebenden: für den Einzelnen, der sich mit dem Verlust enger, vielleicht geliebter Bezugspersonen abfinden muss und so mit seiner eigenen Endlichkeit konfrontiert wird, für die Gesellschaft, die ihre Struktur über den Verlust auch wichtiger Mitglieder bewahren muss. "In der 3. Werkstatt Schule-Universität am 26. Februar 2009 sollen wichtige Aspekte des Themas 'Leben mit dem Tod in der Antike: Begraben, Reflektieren und Gedenken' in universitären Arbeitsformen mit Schülerinnen und Schülern der Klassen 10 bis 12 wie Lehrerinnen und Lehrern behandelt werden", so der Erfurter Religionswissenschaftler Professor Dr. Jörg Rüpke. Der Schülertag beginnt um 9.30 Uhr im Hörsaal 3 (Lehrgebäude 1) auf dem Uni-Campus in der Nordhäuser Straße 63 mit einem Einführungsvortrag von Prof. Dr. Rainer Thiel von der Universität Jena. Er wird zum Thema "Der Tod als Grenze und als Chance in der antiken Philosophie" sprechen. Geschichten vom Tod als Geschenk, Vorstellungen vom Sterben, Bestattungsgesetze, Grabinschriften, Jenseitsvorstellungen werden anschließend in Seminarform diskutiert. Für einen Teil der Seminare sind Lateinkenntnisse oder Griechischkenntnisse hilfreich, aber nicht Voraussetzung. Rund 100 Schüler und Lehrer aus Thüringen, so z.B. von Gymnasien in Erfurt, Weimar und Rudolstadt, werden zu der Werkstatt Schule-Universität in Erfurt erwartet. Die Veranstaltung wird von Religionswissenschaftlern, Historikern und klassischen Philologen der Universitäten in Erfurt und Jena sowie vom Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien gemeinsam organisiert.


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Philosophie / Ethik, Religion
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Schule und Wissenschaft
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).