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27.02.2009 15:39

Stiftungsprofessur für molekulare Marker in der Hepatologie und Gastroenterologie

Ricarda Wessinghage Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a. M.

    In einer Feierstunde am 27.2.2009 hat der Prodekan des Fachbereichs Medizin der Goethe-Universität, Prof. Dr. Thomas Klingebiel, Herrn Prof. Dr. Jörg Trojan die Ernennungsurkunde für die Stiftungsprofessur "Molekulare Marker in der Hepatologie und Gastroenterologie", überreicht. Unterstützt wird die Stiftungsprofessur an der Medizinischen Klinik 1 des Klinikums der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main von Roche Pharma mit dem Ziel, die Entwicklung der modernen Tumortherapie zu fördern.

    Mit der Einrichtung des Lehrstuhls wird eine Vernetzung des im Mai 2008 etablierten Schwerpunktes gastrointestinale Onkologie des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen Frankfurt (UCT) mit der klinischen Grundlagenforschung sichergestellt.

    Jörg Trojan studierte Medizin in Frankfurt und Heidelberg. Er befasst sich seit über zehn Jahren mit bösartigen Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, insbesondere mit dem Leberzellkarzinom und Darmkrebs, und ist Sprecher des Schwerpunktes Gastrointestinale Onkologie am Universitären Centrum für Tumorerkrankungen Frankfurt. Seit 2003 leitet er eine von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderte Nachwuchsforschergruppe, die sich mit den molekularen Mechanismen des erblichen Darmkrebses beschäftigt. Seine Professur, die er am 1. Februar 2009 angetreten hat, sieht er als einen weiteren Schritt, den Schwerpunkt Onkologie am Frankfurter Universitätsklinikum auszubauen. Mit der Einführung von zielgerichteten Therapien ist die Behandlung von Tumorerkrankungen effektiver geworden. Ziel der nächsten Jahre sei, bereits bei Diagnosestellung die Patienten zu identifizieren, die durch den Einsatz bestimmter Substanzen am meisten profitieren, erklärte Trojan. Bei Patienten mit Darmkrebs ist dies in Ansätzen bereits möglich. "Durch die Vernetzung von Klinik, klinischer Forschung und Grundlagenforschung wollen wir dazu beitragen, dass moderne Tumortherapien noch wirkungsvoller eingesetzt werden können", erläuterte der Wissenschaftler seine künftigen Vorhaben. Ein ganz besonderes Anliegen Trojans ist, die Therapie von Patienten mit Leberzellkarzinom und Darmkrebs weiter zu verbessern. Die Voraussetzungen hierfür seien durch die Vernetzung der unterschiedlichen Spezialisten am Universitätsklinikum Frankfurt optimal, so Trojan.

    Frankfurt am Main, 27. Februar 2009


    Für weitere Informationen:
    Prof. Dr. Jörg Trojan
    Oberarzt in der Medizinischen Klinik 1, Schwerpunkt Gastroenterologie
    Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main
    Fon: (069) 6301 - 78 60
    Fax: (069) 6301 - 83 776
    E-Mail: trojan@em.uni-frankfurt.de
    Internet: www.kgu-med1.de

    Ricarda Wessinghage
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main
    Fon: (0 69) 63 01 - 77 64
    Fax: (0 69) 63 01 - 8 32 22
    E-Mail: ricarda.wessinghage@kgu.de
    Internet: www.kgu.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Medizin
    überregional
    Personalia
    Deutsch


     

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