Anlässlich der Fotoausstellung "Frauen, die forschen" in der Zeit vom 9. März bis 8. Mai 2009 stellt die TSB Technologiestiftung Berlin Wissenschaftlerinnen in der Stadt vor. Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe "Caroline, Olga, Martha und Co." am 11. März 2009 um 19.30 Uhr in der Urania sind Sie herzlich eingeladen.
Caroline Lasser ist Mathematikerin aus Leidenschaft, beschäftigt sich mit der Mathematik von chemischen Reaktionen zwischen einzelnen Molekülen, versucht somit, dem Geheimnis des Lebens auf die Spur zu kommen. Und sie versteht es, dies fesselnd zu vermitteln. Für die 33-jährige ist die Freiheit des Denkens so selbstverständlich wie ihre Berufung als Professorin.
Im Mittelalter waren kluge Frauen schnell als Hexe gebrandmarkt, im 1486 veröffentlichten Hexenhammer heißt es: "Wenn ein Weib alleine denkt, denkt sie Böses" - ein langwirkender Fluch. Noch vor knapp 100 Jahren war Lassers Mathematikkollegin Emmy Noether mit enormen Vorurteilen und Anfeindungen konfrontiert, ehe sie 1922 zur ersten deutschen Mathematikprofessorin berufen wurde.
Prof. Dr. Caroline Lasser (Mathematikerin an der Freien Universität Berlin) wird im Gespräch mit Lilo Berg von der Berliner Zeitung von ihrem Ausbildungsweg und Arbeitsalltag, über Vorurteile und Normalitäten im Wissenschaftsalltag erzählen. Und sie wird auch darüber Auskunft geben, wie sie mathematische Formeln und mütterliche Fürsorge für ihre beiden kleinen Kinder vereint.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Frauen, die forschen" von Bettina Flitner im Auftrag des FrauenMediaTurms Köln 9. März bis 8. Mai 2009.
Öffnungszeiten:
Montag-Freitag von 14.00-21.00 Uhr
Veranstaltungsort:
Urania Berlin e.V.
An der Urania 17
10787 Berlin
Der Eintritt ist frei.
http://www.technologiestiftung-berlin.de/index.php/events/3631.html
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Mathematik, Medien- und Kommunikationswissenschaften
regional
Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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