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09.03.2009 14:33

Das Herz im Bild

Pressesprecher Florian Schneider Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Röntgengesellschaft e.V.

    Symposium zur "Nicht-In¬vasiven Kardiovaskulären Bildgebung" in Leipzig diskutiert vor allem technischen Möglichkeiten in der Bildgebung des Herzens
    Berlin, Leipzig im März. Vom 13. bis 14. März 2009 findet in Leipzig das 2. Symposium zur nicht-invasiven Bildgebung des Herzens statt. Etwa 150 Teilnehmer werden der Einladung von Prof. Matthias Gutberlet in das Herzzentrum Leipzig folgen, um sich über Trends und Erfahrungen auf dem Gebiet der Herz- und Gefäßbildgebung auszutauschen. Medizintechnische Entwicklungen und der interdisziplinäre Dialog stehen dabei im Vordergrund.

    "Welche Modalitäten brauchen wir?" - so lautet der Titel des diesjährigen Symposiums. Gemeint ist damit die Fülle der medizintechnischen Möglichkeiten moderner Herzbildgebung, der schier kein Ende gesetzt scheint. Deshalb wollen die Spezialisten einen kritischen Diskurs führen - über den Geräteinsatz mit Sinn und Verstand. Es geht darum, Geräte effizienter einzusetzen und auch die Grenzen ihrer Anwendung wahrzunehmen. Wann muss ein Goldstandard überdacht werden? Und wann durch eine Neuheit ersetzt werden? Bezogen auf die die klinische Anwendung der bildgebenden Verfahren wird es in diesem Jahr besonders um die koronaren Herzerkrankungen gehen, also zum Beispiel um lebensgefährliche Verengungen und Verschlüsse der Herzkranzgefäße.

    Hand in Hand mit anderen Disziplinen
    Besonders am Herzen liegt Prof. Gutberlet dabei die Begegnung von Radiologie, Kardiologie und Nuklearmedizin. Denn ein wichtiger Trend des Symposiums ist die Verbindung radiologischer und nuklearmedizinischer Techniken. Neue Hybridgeräte liefern Informationen aus dem Inneren des Körpers, die sich sowohl auf die Form und eventuell krankhaften Veränderungen des Gewebes beziehen als auch auf die Funktionen des Gewebes - etwa bei der Frage wie gut das Herzgewebe durchblutet ist. "Die neuen Hybridtechniken bringen viele Fachkollegen zusammen, Radiologen, Nuklearmedizinern und Kardiologen. Erfahrungsaustausch und Diskussion um die Potenziale der Techniken sind von hoher Bedeutung für die Patienten", erklärt Professor Gutberlet.

    Wissenschaftliche Visionen sowie Grundlagen zum Anfassen
    Während am Freitag Spezialisten Vorträge halten, ist der Samstag für den praktischen Teil reserviert. Im Zentrum stehen sogenannte Hands-on-Workshops - in Kleingruppen können die Teilnehmer verschiedene Bildgebungsmodalitäten wie die Kardio-CT oder die MRT des Herzens üben. Als zertifizierte Weiterbildung der Landesärztekammer Sachsen ist das Symposium für alle Mediziner interessant, die im Bereich der Herzdiagnostik arbeiten: Kardiologen und Herzchirurgen, Nuklearmediziner und Radiologen, aber auch interessierte Neulinge auf dem Gebiet der Bildgebung werden in Leipziger Herzzentrum erwartet.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Medizin
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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