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09.03.2009 14:51

Rostocker Institut hervorragend bewertet

Dr. Barbara Heller Pressestelle
Leibniz-Institut für Katalyse e. V. an der Universität Rostock

    Eine Gutachterkommission hat dem Leibniz-Institut für Katalyse (LIKAT) in Rostock Bestnoten ausgestellt und verweist auf hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf einem zukunftsweisenden wissenschaftlichem Gebiet

    Um eine effektive Verwendung der Forschungs- und Fördergelder zu prüfen, werden spätestens alle sieben Jahre die Institute der Leibniz-Gemeinschaft begutachtet. Vom 14. - 16. Oktober 2008 wurde das Leibniz-Institut für Katalyse (LIKAT) in Rostock auf "Herz und Nieren" geprüft.
    Nun sind der Bewertungsbericht der Evaluierung und dazu die Stellungnahme des Senatsausschusses der Leibniz-Gemeinschaft veröffentlicht worden.
    Eine Gutachterkommission hat den Wissenschaftlern des Katalyseinstituts in Rostock Bestnoten ausgestellt. Die aus renommierten und unabhängigen Wissenschaftlern zusammen gesetzte Kommission attestierte dem LIKAT hervorragende wissenschaftliche Leistungen. Ein Fazit aus dem Evaluierungsbericht lautet: "Das Institut erbringt ganz überwiegend exzellente, international hoch anerkannte wissenschaftliche Leistungen auf einem sowohl wissenschaftlich interessanten als auch gesellschaftlich und ökonomisch hoch bedeutsamen Gebiet."
    Die Wissenschaftler um den Direktor des LIKAT, Prof. Matthias Beller, sind stolz auf ihre Evaluierungsergebnisse. Sie sind mit sehr hohen Ansprüchen in die Evaluierung gegangen - ihre Erwartungen wurden weit übertroffen. "Neben der außerordentlich positiven Einschätzung unserer Arbeit geht der Senat mit seinen Empfehlungen auf alle unsere Bitten für die Zukunft ein - teilweise darüber hinaus." - so Matthias Beller. Obwohl der Erweiterungsbau am neuen Institutsgebäude in der Rostocker Einsteinstraße noch nicht komplett bezogen ist, wirbt das erfolgreich expandierende Institut um weitere Investitionsmittel. Zusätzliche Labore und Forschungsplätze sollen entstehen. "Das Ergebnis der Evaluierung und die Empfehlungen des Senates sind uns dabei sehr hilfreich" freut sich der Direktor.

    Weitere Informationen:

    Die Hauptziele der wissenschaftlichen Arbeiten im Leibniz-Institut für Katalyse sind auf die Gewinnung neuer Erkenntnisse in der Katalyseforschung und deren Anwendung bis hin zu technischen Umsetzungen gerichtet. Katalyse ist die Wissenschaft von der Beschleunigung chemischer Elementarprozesse. In zunehmendem Maße findet man katalytische Anwendungen - neben dem Einsatz in der Chemie, wo vier von fünf chemischen Produkten bei ihrer Herstellung einen Katalysezyklus durchlaufen - auch in den Lebenswissenschaften und zur Energieversorgung sowie beim Klima- und Umweltschutz. Das heutige LIKAT entstand 2005 aus der Fusion zweier Forschungseinrichtungen, dem Leibniz-Institut für Organische Katalyseforschung in Rostock (IfOK) und dem Institut für Angewandte Chemie Berlin-Adlershof (ACA). Die Fusion wird in diesem Jahr mit dem Umzug der Berliner Kollegen nach Rostock abgeschlossen.
    Die erzielten Erfolge sind Ausdruck einer großen Forschungskompetenz im LIKAT, die auch einer sehr fruchtbringenden Kooperation des Katalyseinstituts und die Universität Rostock seit vielen Jahren zu verdanken ist. Basierend auf dem "Assoziierten-Modell" fungieren gegenwärtig fünf Universitätsprofessoren als Forschungsbereichsleiter im LIKAT und greifen so aktiv in den Forschungsbetrieb ein. Andererseits nehmen Wissenschaftler des LIKAT Lehraufgaben an der Universität Rostock wahr. Das Schwerpunktfach "Katalyse", das in Rostock vom Institut für Chemie der Universität und dem LIKAT angeboten wird, nimmt deutschlandweit in Art und Umfang eine herausragende Position ein. Eine fakultätsübergreifende Kooperation zwischen dem LIKAT, dem Institut für Chemie und dem Institut für Automatisierungstechnik der Universität Rostock erlaubt die Etablierung moderner, nachhaltiger Katalyseprozesse durch die Verbindung von Chemie und Ingenieurtechnik. Damit wird der Weg zu einer modernen Katalyseforschung als interdisziplinäres Gebiet zwischen den Naturwissenschaften und Ingenieurwesen beschritten.
    "Die Bündelung und Nutzung aller Ressourcen durch eine sehr effiziente Vernetzung macht unseren Erfolg aus." so die Einschätzung von Beller.
    Die Forschungsstrategie des LIKAT und deren Umsetzung werden auch vom Land Mecklenburg-Vorpommern und vom Bund seit Jahren sehr positiv beurteilt. Die Bewertungskommission zur Evaluierung des LIKAT hat die Unterstützung durch Bund und Land als bemerkenswert eingestuft und hofft auf eine Fortsetzung.


    Weitere Informationen:

    http://www.catalysis.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Chemie
    überregional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

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