idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

Imagefilm
Science Video Project



Teilen: 
10.03.2009 11:19

Online zum neuen Job

Dr. Monica Fröhlich Dezernat Kommunikation
Otto-Friedrich-Universität Bamberg

    Unternehmen setzen vermehrt auf das Internet, um vakante Stellen neu zu besetzen. Das ergab die neue Arbeitgeberbefragung "Recruiting Trends 2009" der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main.

    Der größte Teil der Neueinstellungen in Unternehmen läuft über das Internet. Dies spart den Unternehmen Kosten im Recruiting - in Zeiten der weltweiten Finanzkrise ein nicht zu unterschätzender Faktor. Die Hälfte der befragten Unternehmen verfolgt das Ziel, die Prozesse der Ausschreibung und der Bewerbung zu standardisieren und so weitere Kosten zu reduzieren. Dies ist das Ergebnis der Arbeitgeberbefragung "Recruiting Trends 2009" der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit dem Online-Karriereportal Monster Worldwide Deutschland.

    "Der Einsatz von Informationstechnologie, wie zum Beispiel eine Online-Formularbewerbung, spielt eine wichtige Rolle", erklärt Professor Dr. Tim Weitzel vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Informationssysteme in Dienstleistungsbereichen, der Universität Bamberg. Ein neuer Trend ist außerdem das so genannte Candidate Relationship Management. Firmen pflegen Beziehungen zu aktuellen, ehemaligen und potenziellen Mitarbeitern, um Kandidaten an das Unternehmen zu binden. Über 50 Prozent der befragten Unternehmen nutzen dafür bereits ein spezielles IT-System.

    Doch nicht nur die Unternehmen, sondern auch die Jobsuchenden setzen immer mehr auf das Internet. So belegen die "Recruiting Trends 2009", dass mittlerweile zwei Drittel aller Bewerbungen auf elektronischem Weg bei den deutschen Großunternehmen eingehen. Die Online-Formularbewerbung überholt damit die klassische Papierbewerbung und auch die Bewerbung per E-Mail. Fazit der Studie: E-Recruiting bietet den Unternehmen vielfältige Möglichkeiten für kosteneffizientes Personalmanagement. "Hier sieht mehr als die Hälfte der von uns befragten Unternehmen noch ein hohes Optimierungspotenzial", sagt Weitzel.

    Die aktuellen "Recruiting Trends 2009" sind der siebte Ergebnisbericht dieser jährlichen Studienreihe des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main sowie Monster Worldwide Deutschland. Die Studie beinhaltet eine Befragung unter den 1.000 größten deutschen Unternehmen sowie zusätzliche Branchenbefragungen und tiefgehende Fallstudien.


    Weitere Informationen:

    http://www.is-bamberg.de - weitere Informationen


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Wirtschaft
    regional
    Forschungsergebnisse, Kooperationen
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).