6. AMM-Symposium im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt DAM
Am 20. März findet im Deutschen Architekturmuseum DAM in Frankfurt das 6. AMM-Symposium "Raumschau - Schauraum" statt. Unter der Moderation von Prof. Jan R. Krause, Leiter des Masterstudiengangs Architektur Media Management AMM an der Hochschule Bochum diskutieren namhafte Referenten aus Architektur und Kultur die Zukunft der Architekturausstellung.
Wie wird Architektur ausgestellt? Wer stellt Architektur aus? Welche Perspektiven gibt es für die Architekturausstellung? Mit dieser Herausforderung beschäftigen sich sieben Ausstellungsexperten auf dem diesjährigen AMM-Symposium im Deutschen Architekturmuseum DAM. Sie begeben sich auf die Suche nach neuen Ausstellungsorten und -arten.
Der Behauptung von Dr. Tassilo Eichberger, dass Architekturausstellungen eine extrem defizitäre Angelegenheit seien, stellen die Museumsdirektoren, Kuratoren und Architekten ihre Auffassungen entgegen. Gastgeber und Hausherr des Deutschen Architekturmuseums DAM in Frankfurt, Peter Cachola Schmal eröffnet die Vortragsreihe der Ausstellungsmacher. Dr. Ursula Kleefisch-Jobst, neu berufene geschäftsführende Kuratorin des Museums für Architektur und Ingenieurskunst M:AI, berichtet über das ortlose Museum. Dem gegenüber steht die Verortung der Architekturausstellung im Werkraum der Architektur Galerie Berlin von Ulrich Müller. Die Architekten Astrid Bornheim, Fingerle & Woeste und Ludwig Heimbach verfolgen eine besondere Konstellation im Ausstellungsprozess. Sie formieren sich seit mehreren Jahren zur temporären Arbeitsgemeinschaft, um ihr Ausstellungsprojekt "Formgedächtnis" an verschiedenen Orten immer wieder neu zu erfinden. Ein Höhepunkt des 6. AMM-Symposiums ist der Vortrag des Architekten Adolf Krischanitz. Er hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren weit über die Grenzen Österreichs hinaus mit Ausstellungsinstallationen und Ausstellungsbauten einen Namen gemacht - zuletzt mit der Temporären Kunsthalle auf dem Schlossplatz in Berlin.
Die Veranstaltung versteht sich als interdisziplinäre Kommunikationsplattform, bei der Theoretiker und Kreative Bewährtes diskutieren und Visionäres vorstellen. In einer offenen Diskussion stellen sich die Referenten den Fragen des Moderators und des Publikums.
Mit dem 6. AMM-Symposium im Deutschen Architekturmuseum findet die Veranstaltungsreihe des Bochumer Masterstudiengangs Architektur Media Management an dem Ort ihre Fortsetzung, der zum Inbegriff für Architekturausstellung in Deutschland geworden ist.
Die Veranstaltung ist von der Architektenkammer NRW als Fortbildung mit vier Punkten, von der Architektenkammer Hessen mit sieben Punkten in den Fachrichtungen Architektur, Innenarchitektur und Stadtplanung anerkannt. Die Teilnahmegebühr beträgt 40 €. Darin enthalten sind Verpflegung und freier Zugang zu den Ausstellungsräumen des DAM. Anmeldungen sind auf www.amm-symposium.com, per Fax oder E-Mail möglich.
Symposium: Freitag, 20. März 2009, 10.00 bis 18.00 Uhr.
Ort: Deutsches Architekturmuseum DAM, Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt am Main Änderungen vorbehalten.
http://www.amm-symposium.com - Anmeldungen zum 6. AMM-Symposium
Prof. Adolf Krischanitz - Architekt, Wien. Foto: Elfie Semotan
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Bauwesen / Architektur, Medien- und Kommunikationswissenschaften
überregional
Wissenschaftliche Tagungen, wissenschaftliche Weiterbildung
Deutsch

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