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12.03.2009 10:37

DAAD zeichnet deutsche Hochschulen im Erasmus Mundus-Programm aus

Miriam Mbae Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.

    Bonn, 12.03.2009. Anlässlich der Nationalen Startkonferenz zu Erasmus Mundus II am 11. März in Berlin hat der Generalsekretär des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), Dr. Christian Bode, die in der ersten Programmphase von 2004 bis 2008 erfolgreichen deutschen Hochschulkoordinatoren mit einem symbolischen Preis ausgezeichnet.

    An den europaweit 103 ausgewählten Erasmus Mundus-Masterstudiengängen waren insgesamt 54 deutsche Hochschulen als Partner beteiligt, in 11 Studiengängen sogar als Koordinatoren. ERASMUS Mundus ist ein Exzellenzprogramm der EU, für das der DAAD die Funktion der Nationalen Informations- und Beratungsstelle übernommen hat. In seiner ersten Phase hat es hervorragenden Studierenden aus der ganzen Welt mit attraktiven Stipendien ein Masterstudium in mindestens zwei europäischen Ländern ermöglicht, das mit einem "double degree" oder "joint degree" abschloss.

    "Der Preis ist eine wichtige Anerkennung für die Arbeit unseres gesamten Teams an allen vier beteiligten Hochschulstandorten in Polen, Österreich, Großbritannien und Deutschland. Er bestätigt uns, dass wir mit dem Wagnis eines internationalen Designs für ein Masterprogramm 'Global Studies' richtig liegen", so Professor Matthias Middell von der Universität Leipzig nach der Preisverleihung.

    Die zweite Programmphase von Erasmus Mundus läuft von 2009 bis 2013 und knüpft an die bisherigen Aktionslinien an. Zusätzlich werden nun auch gemeinsame Promotionsprogramme gefördert, außerdem wird das bisherige "External Cooperation Window" in das Programm integriert. Mit diesem Programmteil wird der Austausch auf allen Ausbildungsniveaus - vom Bachelor bis zum Post-doc - mit Entwicklungs- und Schwellenländern gefördert.

    Die 11 deutschen Hochschulen, die als Koordinatoren von gemeinsamen europäischen Masterprogrammen erfolgreich waren, sind:

    1. Universität Potsdam: EMCL - European Masters Clinical Linguistics
    2. Charité Berlin: TropEd - European Master of Science Programme in International Health
    3. Universität Hannover: European Legal Practice
    4. Technische Universität Dresden: European Masters Program in Computational Logic
    5. Universität des Saarlandes: AMASE: Joint European Masters Programme in Advanced Materials Science and Engineering
    6. Universität Leipzig: European Master in Global Studies
    7. Universität des Saarlandes: LCT - European Masters Program in Language and Communication Technologies
    8. Technische Universität Hamburg-Harburg: JEMES - Joint European Master Programme in Environmental Studies
    9. Universität Münster: Master of Science in Geospatial Technologies
    10. Hochschule Karlsruhe: EU4M - European Union Master's Course in Mechatronic and Micro-Mechatronic Systems
    11. Technische Universität Darmstadt: Interdisciplinary Erasmus Mundus Master Course International Cooperation and Urban Development


    Weitere Informationen:

    http://www.ec.europa.eu/erasmus-mundus


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, wissenschaftliche Weiterbildung
    Deutsch


     

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